Wegberg - Aktuell - Mitteilungen, Beiträge & Presseberichte aus der Mühlenstadt - Historischer Verein Wegberg

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Wegberg - Aktuell
- Mitteilungen, Beiträge & Presseberichte aus der Mühlenstadt

Montag, 29.10.2018:
Fernsehfilm der Woche im ZDF
- Bis Ende Januar in der Mediathek

Erika Gerlach (Anna Schudt) mit ihrer Schwester Charlotte (Alwara Höfels)

Foto: Bernd Spauke - Relevant Film © ZDF

Im Sommer 2017 fanden auf der Rather Straße in Rath-Anhoven und im speziellen in der ehemaligen Metzgerei Willi Brunen Dreharbeiten zu einem Fernsehfilm statt. Die Ausstrahlung des Films mit dem Titel "Aufbruch in die Freiheit" erfolgte am Montag, 29. Oktober 2018, im ZDF. Wer den Film verpasst hat oder ihn sich nochmal ansehen möchte, kann ihn bis zum 25. Januar 2019 in der Mediathek des ZDF abrufen.

Erika Gerlach (Anna Schudt) mit Tochter Sabine (Milla Hammann) und Sohn Michael (Charlie Schrein),
im Hintergrund: Schwester Charlotte (Alwara Höfels) und Ulrike Gerlach (Lene Oderich)

Foto: Bernd Spauke / Aufbruch in die Freiheit / Relevant Film © ZDF

Am Montag, 29. Okt. 2018 war es soweit. Der in Rath-Anhoven und Köln gedrehte ZDF-Film „Aufbruch in die Freiheit“ wurde endlich im ZDF gesendet.

Das waren wirklich spannende Wochen auf der Rather Straße. Der Aufwand an Requisite und Technik war schon beeindruckend. Leider sind viele der tollen Szenen, an denen sich die Rather Bevölkerung als Komparsen oder mit ihren Fahrzeugen beteiligt hatte, der „Schere“ zum Opfer gefallen. Von 30 Stunden verwertbarem Filmmaterial konnten nur 89 Minuten in die endgültige ZDF-Produktion aufgenommen werden. Gott sei Dank konnten sich die Beteiligten bei einer Vorpremiere „ihre“ Szenen im Zusatzprogramm ansehen.

Hier ein Auszug aus den Rezension des renommierten Journalisten und Fernsehkritikers Rainer Tittelbach:

„Aufbruch in die Freiheit“ (Relevant Film) erzählt vom Emanzipationsbestreben einer Ehefrau aus der Provinz, Anfang der 1970er Jahre, und von den schmerzhaften Nebenwirkungen, die ihr Weg zu mehr Selbstbestimmung für sich und ihre Familie mit sich bringt. Der ZDF- Fernsehfilm erzählt am Rande auch ein Stück bundesdeutsche Frauenbewegung: glänzend die Idee, die Geschichte dieser Frau herumzubauen um die für die Abschaffung des §218 so wichtige „Stern“-Story „Wir haben abgetrieben“. Dadurch bekommt die private Geschichte einen politischen Überbau, wird Familie auf den gesellschaftlichen Horizont der Zeit gehoben. Dem konsequent subjektiv erzählten Drama geht es weniger um die Abrechnung mit einer patriarchalischen Justiz oder einer Grundsatzkritik am Staat, sondern um den feministischen Neuanfang, um mehr Rechte für die bislang unterdrückten Frauen. Dazu gehörte es, den Mund aufzumachen und eine Sprache zu finden für die neuen Erfahrungen. Anna Schudt trägt diese Aufbruchsgeschichte, oft reicht ein Blick ins Gesicht dieser wunderbaren Schauspielerin. Da ist immer wieder Angst zu erkennen, Stress, Unsicherheit, Leere, Schmerz und auch mal ein Lächeln. Schudt bringt uns diese gut erzählte, unaufgeregt & mit einer dezenten historischen Zeichensprache inszenierte Geschichte nahe. Ihr Spiel ist beeindruckend & preiswürdig."

… und:

"In der Mitte des Films muss die Heldin schmerzlich feststellen, wie abhängig sie von ihrem Mann ist und in was für eine Lage sie sich als Ehefrau hineinmanövriert hat: „Ich stehe da wie ein Idiot. Ich habe mein Leben lang gearbeitet, ich habe drei Kinder, und ich habe gar nichts. Ich habe kein eigenes Geld, ich habe keine Ausbildung, ich habe kein Zeugnis, ich habe einfach überhaupt nichts.“


Dem ist fast nichts weiter hinzufügen, außer: Beim Filmfestival Hamburg in der ersten Oktoberwoche wurde der Film mit dem Produzentenpreis in der Kategorie „Fernsehproduktion“ ausgezeichnet.

Familie Gerlach: Kurt Gerlach (Christian Erdmann), Erika Gerlach (Anna Schudt)
mit den Kindern Ulrike (Lene Oderich), Sabine (Milla Hammann), Michael (Charlie Schrein)
sowie Oma Annie (Marie Anne Fliegel)

Foto: Bernd Spauke / Aufbruch in die Freiheit / Relevant Film © ZDF

Dienstag, 25. September 2018 - Rheinische Post - Wegberg
Kulturring Wegberg: Wachowiak-Quartett glänzend aufgelegt
Die für den Auftritt zusammengestellte Formation setzte sich aus Pianist, Tenorsaxophonist, Bassist und Schlagzeuger zusammen. Die Vier begeisterten mit vielseitigem harmonischem Spiel die Zuhörer.
VON NICOLE PETERS
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Freitag, 7. September 2018 - Heinsberger Nachrichten - Lokales
Panne bei neuen Ortsschildern macht „Mühlenstadt“ aus Wegberg

Sie wirken beinahe wie ein Schildbürgerstreich, die sechs neuen Ortsschilder, die innerhalb des Grenzlandringes angebracht wurden. Sie begrüßen den Besucher nämlich in Mühlenstadt. Etwas kleiner darunter steht der Ortsname Wegberg. Was ist da denn passiert?
Von Helmut Wichlatz
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Freitag, 9. März 2018 - Rheinische Post - Wegberg
15 Wegberger SPDler treten aus Partei aus
Das Ja zur Groko sorgt für Krisenstimmung bei der SPD Wegberg:
15 Mitglieder, darunter der Vorsitzende des Ortsvereins Rüdiger Birmann, erklären ihren Parteiaustritt. Zwölf Alt-SPDler wollen eine Ortsgruppe der Partei "Die Linke" gründen.
VON MICHAEL HECKERS
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Samstag, 3. März 2018 - Rheinische Post - Wegberg
Pechtheyden Landtechnik: Tradition und Hightech unter einem Dach
Mitglieder des Aktionskreises Wegberger Mühle besichtigen die Firma Pechtheyden Landtechnik in Rath-Anhoven. Herzstück des Unternehmens ist das Ersatzteillager mit rund 45.000 Artikeln.
VON MICHAEL HECKERS
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Freitag 2. März 2018 - Rheinische Post - Wegberg
Willy Meersmann steht Kulturring vor
Der Kulturring hat einen neuen Vorstand gewählt. Die Kunst-Offensive soll dieses Jahr ausfallen.
VON MICHAEL PETERS
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Donnerstag, 15. Februar 2018 - Rheinische Post - Wegberg
Das ist der neue Chef im Baudezernat
Seit dem 1. Januar 2018 ist Frank Thies Technischer Beigeordneter der Stadt Wegberg. Zurzeit arbeitet sich der 45-Jährige in die wichtigsten Themen des Baudezernates ein.
Dabei kann er auch auf die Erfahrung seiner neuen Kollegen zählen.
VON MICHAEL HECKERS
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Januar 2018: Info & Anfrage
Entwicklung der Gasversorgung im Raum Wegberg

Bislang haben wir uns auf der Website kaum mit der Entwicklung von Handel, Gewerbe und Industrie beschäftigt. Hierzu gehört auch die Entwicklung der Versorgung mit Strom und Gas im hiesigen Raum.
Ein Auszug aus "Die Versorgung von Kommunen mit Wasser, Gas und elektrischer Energie", von Horst A. Wessel, Düsseldorf, S. 49 ff. könnte einen Ansatz liefern (S.71f.):

Die erste deutsche Gesellschaft, die überregional im größeren Rahmen als Bauherr und Unternehmer von Gaswerken tätig wurde, also die Versorgung von Städten mit Gas auf privat-wirtschaftlicher Grundlage realisierte, war die 1855 in Dessau gegründete Deutsche Continental-Gas-Gesellschaft, DCGG. Sie huldigte nicht nur mit der Wahl ihres Namens und der Höhe ihres Grundkapitals von drei Millionen Talern englischen Vorbildern. Innerhalb von nur drei Jahren wurden elf Gasanstalten, u.a. in Frankfurt / O., Mülheim / Ruhr, Potsdam, Mönchen-Gladbach-Rheydt (Schillings, S. 204), Hagen und Erfurt in Betrieb gesetzt.

Bereits Anfang der 1860er Jahre hat die DCGG auf die Bedeutung des Gases für Heiz-, Koch- und Kraftzwecke aufmerksam gemacht und dann auch dessen Verwendung für diese Zwecke durch entsprechende Rabattgewährung gefördert. In der deutschen Gasindustrie behauptete die DCGG einen unangefochtenen Spitzenplatz. Um die Jahrhundertwende gehörten ihr 19 Gasanstalten.

Die DCGG beliefert bis 1903 die Stadt Mönchen-Gladbach
. Nachdem diese nach Ablauf des Vertrages ein eigenes Gaswerk errichtet hatte, versorgte die DCGG von ihrem günstig gelegenen Werk in Mönchen-Gladbach aus die Städte Rheydt, Odenkirchen, Giesenkirchen und Schelsen. Ein weiteres wurde in Rheindahlen errichtet, das diese Stadt sowie mittels Fernleitung Wegberg, Beeck und Rath beliefert. 1911 fusionierte das seit 1901 bestehende Elektrizitätswerk der Stadt Rheydt mit den niederrheinischen Gesellschaften der DCGG zu einem im doppelten Sinne gemischt-wirtschaftlichen Unternehmen, den Niederrheinischen Licht- und Kraftwerken, Aktiengesellschaft, Rheydt


Quelle: Kommunalisierung im Spannungsfeld von Regulierung und Deregulierung im 19. Und 20. Jahrhundert. Hrsg. von Josef Wysocki, Berlin 1995 (Schriften des Vereins für Socialpolitik, Band 240)


Für weitere Angaben, wie z.B. auch zur Versorgung mit Wasser und Strom, wären wir dankbar. Hat jemand Fotos von den "Gaskesseln"?
Teilen Sie uns dies bitte mit unter: historischer-verein-wegberg@t-online.de

2. Oktober 2017
300 Jahre St. Rochus-Kapellchen in Rath Anhoven

Am 2. Oktober 2017 wurde die Rochus-Kapelle in Rath-Anhoven 300 Jahre alt. Hierzu ein Beitrag von Hermann-Josef Heinen, der sich mit der 300-jährigen Geschichte und der aktuellen Situation des Rochus-Kapellchen in Rath-Anhoven beschäftigt hat. Lesen Sie hierzu das "Interview" mit dem Kapellchen:
> 1717 DEN 2 8ToBRIS 1717 - 2. Oktober 2017
 - 300 Jahre Rochuskapellchen in Rath-Anhoven


Die Lokalpresse berichtete in 2 Beiträgen:

Montag. 20. November 2017 - Heinsberger Zeitung/Nachrichten
Rochuskapelle: 300 Jahre mit Höhen und Tiefen
Im kirchlichen Leben von Rath-Anhoven spielt der kleine Sakralbau an der Rochusstraße schon lange keine Rolle mehr. Christine Heinen sorgt dafür, dass die Kapelle nicht verkommt. Ursprungsbau wurde mehrfach ersetzt. > mehr...
VON MONIKA BALTES

Montag, 6. November 2018 - Rheinische Post - Wegberg
Rather Kapellchen feiert Geburtstag
Mit ihren Vorgängerbauten blickt die Rath-Anhovener St.-Rochus-Kapelle auf 300 Jahre Historie zurück. In diesem Jahr ist Jubiläumsjahr.
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VON NICOLE PETERS


18.11.2016
Die "Mühlenstadt" Wegberg ihr neues Logo vor

 
 

Historischer Verein Wegberg e.V. - 2018 - Letzte Änderung: 25.02.2018

 
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