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Der Markt mit seinen Gebäuden


Wir machen einen Rundgang und beginnen an der Nordseite bei Markt 1, dem Bürgerhaus oder Stadhuis. Es wurde lange als Rathaus genutzt.

Die Nordseite des Marktplatzes mit dem Stadhuis (Markt 1), links davor das Eckhaus Markt 51 zur Eikerstraat

Markt 1 - Stadhuis Maaseik, auch: Den groenen Schilt

Das ursprüngliche Stadhaus befand sich in der Mitte des Marktplatzes. Nach dessen Abriss wurde Haus "Den groenen Schiidt" gekauft. Dieses Gebäude lag nur teilweise auf dem Grundstück des heutigen Gebäudes. Als Überbleibsel ist noch das rüchwärtig gelegene "Koetshius" an der Eikerstraat 3 erhalten.

Das heutige Gebäude wurde 1824 im neoklassizistischen Stil auf zwei Grundstücken errichtet. Im Jahr 1898 wurde die schmiedeeiserne Brüstung an der Front angebracht.

Das neoklassizistische Stadhuis mit Uhrentürmchen und Glockenspiel
Markt 2 und 3
Diese beiden Häuser bildeten im 19. Jh. ein gemeinsames Haus, erbaut im nüchteren, sachlichen Stil der Zeit. Nach der fränzösischen Revolution trug das Haus die Aufschrift "Café Billiard à la Soeur Van Eyck". Achten Sie mal auf die Kellerabdeckungen: weisen diese nicht deutlich auf eine Café hin, in dem Karten gespielt wurden. Im Haus Nr. 3 befindet sich heute das Eiscafé "De Potter". Das leckere Eis sollten Sie sich nicht entgehen lassen.
Markt 4 - Die Ketten
Markt 9 - Bürgerhaus
Markt 10 - Bürgerhaus "Het Gouden Aambeeld"
Markt 14 - Bürgerhaus De Vrede
Markt 19 - Stadtwohnung

Markt 21 - De Zwarte Beer
Markt 22 - Stadtwohnung De Fortune
Markt 24-25
Dieses neo-klassizistische Bürgerhaus ist das Resultat der Zusammenlegung von zwei Gebäuden mit Hintergbäuden zur Munnikenstraat. Ursprünglich tatsächlich ein Gebäude wurde dieses auf geteilt in Nr. 24: "De Lants Kroon" und Nr. 25 "Den Thoeren". Das heutige Aussehen stammt aus dem 3.Q. des 19.Jhs. Es beherbergt heute ein Sportgeschäft.
Markt 26
Einzelhaus im traditionellen Maasstil von 1690-1700. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten, heute: Restaurant "De Bokkerijder"

Markt 27
Bürgerhaus im Maastil aus den Jahre 1690-1700.

Markt 28 - Die Goutmeulen

Markt 29 - Den Perron

Wohnhaus Markt 30 - "Het Vosken"

Dieses kleine Eckhaus an der Boomgaardstraat ist eher unter dem Namen "Bokkenrijdershuis" bekannt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1635. Das Haus war in der zweiten Hälfte des 18. Jhs. Eigentum von Henricus Houben. Er war Mitgied der "Bokkenrijder-Bande", die 1780-85 ihr Unwesen trieb. Houben, geboren 1735 in Masseik, war Schuhmacher von Beruf. Er wird als der Kopf der Bande benannt. Im Keller seines Hauses, der durch eine Fallluke von der Boomgaartstraat aus unbemerkt betreten werden konnte, mussten die Bandenmitglieder den sog. "Bokkerrijders-Eid" schwören. Im Jahre 1785 wurde Houben verhaftet und wegen Erpressung durch "Brandbriefe" und Brandstiftung angeklagt. Houben starb im Gefängnis, vermutlich durch Selbstmord.

In Maaseik hätt sich das Gerücht, dass es aus dem Keller heraus einen unterirdischen Gang gab, der nach Westen unter dem Markt, der "Groote Kerkstraat" und dem " 't Sioenklooster verlief und bei dem "Bleumerpoort" im Stadtwall endete. Mit Hilfe einer Planke stieg man über den Wassergraben und konnte so ein- und ausgehen, während die Stadttore geschlossen waren. Dieser unterirdische Gang hatte auch eine Verzweigung in Richtung Süden zur "Hepperpoort".

Durch die Anpflanzung der neuen Lindenbäume und der Errichtung des Standbildes für die Gebrüder van Eyck wurden die unterirdischen Gänge zerstört.


Markt 31 - Stadtwohnung "De Gukden Hant"

Markt 32
Gebäude aus dem 17. Jh., heutiges Aussehen aus dem 1.Q. d. 19.Jhs.
Markt 33 - Bürgerhaus "De Lelien", auch "De Bisshop van Munster"
Imposantes Herrenhaus im späten maasländischem Spiel aus dem Jahre 1715. 1770 kommt das Haus in Besitz der Familie Vlecken und verbleibt dort bis 1977.
Das Chronogramm über der Eingangstür lautet:
"PARIVANT MIHI / LILIA DECVS
(Die Lilien schenken mir Glanz)
verweist auf das Jahr der Erbauung
M + D + C + 2xL + 2xV + 5xI = 1715.

Markt 35 - Bürgerhuis Au Vieux Chène

benannt nach den Eichenbäumen, die bis 1870 auf dem Marktplatz standen

Markt 36 - De Mol oder: In den Prince van Luyck
Erste urkundliche Erwähnungen gibt es vom Anfang des 17. Jh.s., als sich das Haus im Besitz der Familie Bachuys befand, der damals wichtigsten Familie Maaseiks. Das Gebäude wurde 1684 beim großen Stadtbrand zerstört. Ca. 1690 ließ Antoon Meyers ein neues Haus errichten und nannte es "Den Prince van Luyck". Zuvor hieß es "De Mol". Nach mehreren Besitzerwechseln und Umbauten wurde das Gebäude schließlich 1985-86 durch den Architekten E. Martens restauriert.

Markt 37 - Burgerhaus "De Stad Amsterdam"
Das Vorgängergebäude wurde durch den Brand von 1684 verwüstet. Das heutige Gebäude wurde 1888 durch den Kaufmann Hendrik Cornely errichtet. Ebenso wie das Nachbarhaus wurde das Gebäude nach mehreren Besitzerwechseln in den Jahren durch den Architekten E. Martens restauriert und zum Teil wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt.
Nr. 2 (Bosstraat) De Nootstal

Markt 38 - Den Swaen
mit Kern aus der ersten Hälfte des 17. Jhs., zur Bosstraat hin umgebaut Ende des 18. Jhs.

Der Giebelstein auf der Seite zum Markt verweist auf das Baujahr 1649 und die Restaurierung im Jahre 1976.

Markt 40 - Den rooden Leuwe - De Posthoorn

auch "De Posterie" (1707), aber durchgängig "Den Rooden Leuwe" (1616) genannt

ehemaliges kaiserliches Postkantor, errichtet von Tour en Tassis (Thurn und Taxis) Mitte des 17. Jhs. und wurde 1713 neben dem "Vrede van Utrecht" zu einem der bedeutesten Verbindungsglieder im europäischen Postwesen.

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Häuserzeile an der Nordseite des Marktes zwischen Leekerstraat und Eikerstraat: Nr. 45 (heute: Tourist Info), Nr. 46 (Apotheek), Nr. 47 und Nr. 48/49

Markt 45 - Den Ketel - In den Oranieboom

Eckhaus im maasländischen Stil (1698)

Markt 46 - Den Blauwe Leeuwe - Apotheek Van Venckenray - Die älteste private Apotheke Belgiens
Sechs Generationen von Apothekers haben über einen Zeitraum von mehr als 260 Jahren dieses Haus bewohnt
Markt 47 - Burgerhuis - De Bonte Os - De Blauwe Leeuw
Ersterwähnung in 1638, Neubau im barocken Maasstil in 1688 nach dem Brand von 1684
Eine (vorläufige) Übersicht

(1) Häuser zwischen der Eikerstraat und Grote Kerkstraat
Markt 51
Markt 1 = Stadhuis
Markt 2-3: früher: A la soeur Van Eyck, heute: Nr. 3 = De Potter
Nr. 4: Huis Gielen
Nr. 5

(2) Häuser zwischen Grote Kerkstraat und- Bleumerstraat
Markt 6 - Eckhaus = heute Boutique
Nr. 7-8 - Au Café Belge, heute: De Beurs
Nr. 9 = Eckhaus

(3) Häuser zwischen Bleumerstraat und Marktstraat
Markt 10 = kleines Eckhaus, mit Aufschrift "In't Gulden Aanbeeld"
Markt 11 = um 10 herum: "DEn Cleynen Keyser, Rest. Eingang Bleumerstraat
Markt 12 - Restarant
Nr. 14 - heute Wohnhaus
Markt 14 - De Verde
Markt 15 - De Hagedoorn = Eckhaus -heute: Nr. 16 - Rest. Tapas

(4) Häuser zwischen Marktstraat und Hepperstraat
Markt 16-17 - De Stadsfeestzaal
Markt 18-18c
Markt 19 - De Thoren (sehr schmale Front
Markt 20 - De Landscrone (nicht auf Katasterkarte)
Markt 21 - Den Beer (eckhaus

(5) Häuser zwischen Heeperstraat und Boomgaardstraat
Nr. 22 (Eckhaus) Aufschrift "T Genoegen" heute Rest. Cafe Amai
Nr. 23 - Apotheek
Nr. 24-25, (zwisch. 24/25 u. 27 liegt grundstück "7"
Nr. 26, (=7 ???) -
Nr. 27,
Nr. 28,
Nr. 29 (an B.straat)
(6) Häuser zwischen Boomgaardstraat und Bosstraat
Markt 30 (Eckhaus) Markt 30 - Het Visken, dat. aus der Mitte des 17. Jhs., doch der Giebel zum Markt hin wurden im 3.Q. des 19 jh. angepasst.
Nr. 31 - heute frz. Rest. Smaakkammer Lavendel
Nr. 32,
Nr. 33, (K: 33-34A)
Nr. 34, (nich auf K,) 34 - heute: KBC Private Banking
Nr. 35 - Markt 35 - Au Vieux Chène - Herberge aus dem 19. Jh. benannt nach den Eichenbäumen, die bis 1870 in der Mitte des Marktplatzes standen, heue: Rest. De Pannekoekenbakkerij
Nr. 36, (K: 36-37)
Nr. 37
Nr. 2 Bosstraat

(7) Häuser zwischen Bosstraat - Nord-West-Ecke
Nr. 38 (K: 38-39 + 38-39 = Eckhaus) Markt 38: Den Swan - "Breedhuis" Typ "Enkelhuistyoe", Giebelstein "Den Swan" datiert 1649, heute: BNP Paribas Fortis
Nr. 39
Nr. 40
Nr. 41 (Nr. nicht auf K.)
Nr. 42 (in der Ecke zu 43) Markt 42 - De Starre
Nr. 43-50 Haus in der Ecke, Geschäft?

(8) Häuser zwischen Nord-West-Ecke - Eikerstraat: Nr. 43, 44 - Lekkerstraat -  45, 46, 47, 48+49, 50 (nicht mehr vorh.)
Nr. 1=45?
Nr. 46
Nr. 47
Nr. 48-49 (Großes Eckhaus) Markt 48-49 = Zusammengefasst aus 2 Häusern im Maasstijl, Kern aus der 2.Hälfte des 17. Jhs., heutiges neoklassizistisches Aussehenaus dem 3.Q. 19. Jh.
Nr. 48-49 - De Spiegel - De Bonte Os - Aux Frères van Eyck
Markt 51 - Eckhaus Eikerstraat, neben Stadhuis, Stadtwohnung, früher: Au Pascha ...

Historischer Verein Wegberg e.V. - 2017 - Letzte Änderung: 05.02.2018

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