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Historischer Verein Wegberg e.V.

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Panorama-Aufnahme Wegberg mit Burg Wegberg, Forum, Wegberger Mühle, Rathaus und Pfarrkirche St. Peter & Paul, Foto: Heinen
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News & Views 2026
Sprache & Kultur

Aktuelles - Termine - Neuigkeiten
(... und Wiederentdecktes)
Info - 150 Jahre Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas

Termine:
25.-27.03.2026 - Jubiläumstagung "Dialekt 3.0 - Die Zukunft der Regionalgeschichte"
25.03.2026, 18:00 Uhr - Öffentlicher Abendvortrag:
Alfred Lameli: 150 Jahre Zukunft am Deutschen Sprachatlas
19.06.2026 - Tag der offenen Tür
    > Laufende Projekte des LVR-ILR
    Info - LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte
    Rheinischer Familiennamen-Atlas             
    Zusammen mit dem Mainzer Institut für geschichtliche Landeskunde erforscht  das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte die Familiennamenlandschaft des Rheinlands, des Saarlands und der Pfalz.
    Ziel ist es, einen Online-Atlas zur Verfügung zu stellen, der die  sprachlichen Gemeinsamkeit und Unterschiede der Familiennamen auf Karten  visuell darstellt.
    Das im Oktober 2024 begonnene Projekt ist zunächst auf ein Jahr ausgelegt.
    Sie interessieren Sich für Namen? Besuchen Sie gerne Dat Portal und Namenforschung.net!
      Info - LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte
      PALAVA: 3. Frageblock der 2. Fragerunde
      Der dritte Frageblock der zweiten Runde ist online und wir erwarten gespannt, wie Sie die Fragen beantworten. Öffnen Sie dazu die PALAVA-App auf Ihrem Smartphone und wählen Sie im Menü "Mitmachen" aus. Wenn Sie die Push-Nachrichten der App zulassen, werden Sie über derartige Neuigkeiten übrigens automatisch informiert!
      Wenn Sie mehr Informationen zur zweiten Fragerunde unserer Sprach-App wünschen, klicken Sie hier:
        April 2025
        Info - Ostern 2025 - LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte
        Alltagskultur: Eierschibbeln und Hötschelspiel
        Regionale Osterbräuche und -spiele mit langer Geschichte
        Die österliche Fastenzeit endet im christlichen Glauben an Karsamstag, und damit beginnt die Zeit der symbolischen Bräuche rund um Ostern  erst so richtig. Jetzt spielt das Ei eine große Rolle. Es steht nicht  nur für das Leben und die Fruchtbarkeit und symbolisiert im christlichen  Glauben die Auferstehung Jesu Christi. Auch im Alltag hat es eine  besondere Bedeutung – sei es beim Suchen, als beliebter Deko-Artikel  oder in der Ernährung.

        Bunt verzierte Eier gehören für viele zum Osterfest dazu. Foto: Katrin Bauer, Archiv des Alltags im Rheinland
        Gerade als Lebensmittel hat das Ei eine interessante Geschichte. Denn im  Mittelalter zählten Eier zu den Fleischspeisen, deren Verzehr die  Kirche während der Fastenzeit verboten hatte. Dadurch kam es unmittelbar  vor Ostern oft zu einem Überfluss an Eiern. Diese wurden dann nicht nur  als Zahlmittel für die fällige Pacht verwendet („Zinseier“), sondern  auch verschenkt. Paten beispielsweise schenkten ihren Patenkindern gerne  Eier. Um die Zeit in der Karwoche wurden die Eier dann abgekocht und  zur Unterscheidung von den frisch gelegten Eiern orange oder rot gefärbt, das ging besonders einfach, wenn man dem Kochwasser  Zwiebelschalen oder Roter Bete beigab.
        > weiterlesen beim LVR-ILR unter: > Alltagskultur / Themen / Osterspiele
        März 2025
        Info - März 2025 - LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte
        Am 28.3. erscheint eine neue Karte in der Sprachapp PALAVA.
        Diesmal  steht ein grammatisches Phänomen im Fokus: die Bildungs des Passivs.
        Die  Karte kann ab sofort in der App abgerufen werden, und zwar so:
        Falls  Sie PALAVA noch nicht auf Ihrem Smartphone installiert haben, laden Sie  die App aus dem PlayStore bzw. AppleStore runter. Öffnen Sie sie und  wählen Sie die Schaltfläche "Ergebnisse". Die neueste Karte und der  dazugehörige Kommentar sind immer ganz oben zu finden.
        > weiterlesen beim LVR-ILR unter: > Sprache / Aktuelles / Palava-Karte zu Passiv
        Info - Fastenzeit 2025 - LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte
        Alltagskultur: Fastenzeit 2025
        Nach Karneval ist vor Ostern
        Nach Karneval ist vor Ostern: Mit Aschermittwoch beginnt die  40-tägige vorösterliche Fastenzeit. Die damit verbundenen Bräuche wie  das Einholen des Aschekreuzes oder auch das gemeinsame Fischessen dienen  dabei sowohl als Abschluss des Karnevals wie auch als Initialbräuche  der Fastenzeit: Hierbei kommen die Gläubigen zusammen und versichern  sich z.B. durch das gemeinsame Mahl ihrer Gemeinschaft und Identität.  Gerade das Fischessen zeigt hier den tiefen Zusammenhang mit dem  christlichen Glauben, steht doch der Fisch in seiner griechischen  Übersetzung Ichthys für die Anfangsbuchstaben des griechischen „Jesus  Christus, Gottes Sohn und Retter.“





        Fischgerichte gehören zu den traditionellen Speisen am Aschermittwoch.
        Foto: Katrin Bauer, Archiv des Alltags, 2025

        In der katholischen Kirche heißt die Fastenzeit auch „Bußzeit“, die  evangelische Kirche nennt sie „Passionszeit“. Beide Kirchen wollen damit  an die Leiden Christi erinnern. Die Zahl 40 bezieht sich dabei auf die  Dauer des Aufenthalts Jesu in der Wüste: Nach seiner Taufe durch  Johannes kommt der Heilige Geist über ihn und treibt ihn laut des  Evangeliums nach Markus in die Wüste. Dort widersteht er den  Versuchungen des Teufels.
        > weiterlesen beim LVR-ILR unter: > Alltagskultur / Themen / Fasten
        Februar 2025
        Info - 27.02.2025 - RP ONLINE - Karneval
        Helau, Alaaf oder Breetlook – so klingen die Narren in der Region
        Der Norden des Rheinlands ruft an  Karneval vorwiegend „Helau“, der Süden hält es mit den Kölnern und ihrem  „Alaaf“. Abgesehen von den Klassikern gibt es aber noch zahlreiche  andere Narrenrufe. Wir haben sie in einer Grafik zusammengestellt.
        Von Christina Rentmeister und Phil Ninh
        Unsere Karnevalskarte zeigt die Grenze zwischen „Helau"- und  „Alaaf"-Region. Blau eingefärbt ist der Teil des Rheinlands, der  vorwiegend „Helau" ruft. Die „Alaaf"-Region ist rot eingefärbt. Doch  nicht alle bleiben dabei: Wir haben in der Region bekannte Sonderformen  der Narrenrufe auf unserer Karte zusammengetragen. Einige von ihnen können Sie sich durch einen Klick auf den blauen oder roten Punkt anhören.
        > Dort sehen Sie die interaktive Karte. Probieren Sie's aus!
        > Hier einigen screenshots:
        screenshot der interaktiven Karte mit den "Alaaf"- und "Hellau"-Regionen
        Narrenrufe in der "Alaaf"-Region
        Baal: "De Bool Alaaf"
        Brachelen: "Brokele Alaaf"
        Houverath: "Houvere Alaaf"
        Katzem: "Dremool Katzeköpp Alaaf"
        Kleingladbach: "Klengläbik Alaaf"
        Lövenich: "Hoppesäck Alaaf"

        Abweichler" in der "Alaaf"-Region
        Granterath mit "Jrantere Helau"
        Merbeck mit "Merbeck Helau"

        Abweichler in der "Helau"-Region
        Odenkirchen mit "Okerke Alaaf"

        Sonderformen in der "Alaaf"-Region
        Effeld: "De Bahn is kloar"
        Erkelenz: "Maak Mött"
        Gerichhausen: "Zickezacke, zickezacke - hei on klei"
        Hilfarth: "Alaaf Helfeth, on wenn et versüppt"
        Holzweiler: "Klüngel mött"
        Hückelhoven: "Oé"
        Immerath: "Schürg Mött"
        Keyenberg: "Dremool Keyenberg Breetloof"
        Klinkum: "Sonn Männ"
        Kückhoven: "Japp Moett"
        Myhl: "Sankhaas höpp höpp"
        Orsbeck: "ala-da-wa"
        Rath-Anhoven: "Laakebüll, Laakebüll, Laakebüll - büll, büll"
        Venrath: "Mött Wenk"
        Wegberg: ""Flöck op"
        Info - DAT PORTA:L - Orte - Wortkarten
        Auszug aus "Alaaf" und "Helau"
        Text von Charlotte Rein,
        Sie schallen während der närrischen Tage laut durch Straßen,  Festzelte und Kneipen – die Karnevalsrufe Alaaf und Helau gehören zur  fünften Jahreszeit wie Kamelle, Kostüm und Kölsch (oder Alt).
        Die Karte zeigt die ungefähre Verbreitung der beiden Rufe. Helau (hier dargestellt durch blaue Punkte) ist am Niederrhein, im Ruhrgebiet und natürlich in Düsseldorf zu hören, südlich der Landeshauptstadt schließt sich dann das Alaaf-Gebiet an (rote Punkte). Hierbei handelt es sich um einen kompakten, geschlossenen Raum vom Bergischen Land südlich der Wupper über die Karnevalshochburg Köln am Rhein bis in den Selfkant und in den Raum Aachen im Westen. Im Süden reicht das Gebiet bis zur Nord- und Ahreifel einschließlich des Rheintals bis an das Neuwieder Becken. Etwa auf der Höhe von Koblenz beginnt dann ein weiteres Helau-Areal, das sich bis weit in den Süden  Deutschlands erstreckt. Die Schraffuren auf der Karte deuten an, dass  die Grenzen zwischen den Gebieten nicht scharf sind, es gibt Übergangsgebiete, in denen in nebeneinander liegenden Orten verschiedene  Rufe zu hören sind oder in einem Ort sogar beide Varianten vorkommen (lila Punkte). Innerhalb der Räume kommen Orte mit Doppelnennungen nur sehr selten vor.
        So modern die präsentierte Karte auch aussieht, der Eindruck täuscht: Sie ist die Nachzeichnung einer Karte aus den 1990er Jahren, welche wiederum auf Daten aus den 1970er Jahren beruhte (vgl. Hoffmann  1995, S.65). Damals wurden von der damaligen "Landesstelle für  Rheinische Volkskunde" in Bonn 2000 Fragebögen verschickt (800 kamen ausgefüllt zurück), auf denen u.a. gefragt wurde "Welche Fastnachtsrufe, Beifallsrufe, Begrüßungsrufe (z.B. >Helau<, >Kölle Alaaf<)  sind in ihrem [sic!] Ort üblich, bei welcher Gelegenheit?/früher…/heute…" (vgl. Hoffmann 1995, S. 64). Ob und wenn ja  welche Veränderungen sich seitdem ergeben haben, gilt es noch zu untersuchen.
        Sie haben in den letzten Jahren und Jahrzehnten einen neuen  Ruf in Ihrem Ort gehört? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an sprachteam@lvr.de.
        Zitierte Literatur:
        Walter Hoffmann: "Alaaf" und "Helau". Altes und Neues zu den rheinischen Karnevalsrufen. In: Volkskultur an Rhein und Maas, 14. Jahrgang, 1/1995, S. 61–67.
        > Weiterlesen in DAT PORTA:L
        des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte
         
        Januar 2025
        Termin - 22.01.2025 - LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte
        Filme begegnen Erinnerungen
        Filmnachmittag mit Erzählcafé in Bonner Begegnungsstätte
        Die Filmnachmittage finden mehrmals im Jahr zu unterschiedlichen Anlässen statt.
        Der nächste Termin ist der 22. Januar 2025.
        Die Begegnungsstätte öffnet von 15 bis 18 Uhr.
        Gezeigt wird der Film Back-Werk. Das Backgewerbe zwischen Handarbeit und Fließband (1999/2000):
        Für die meisten einfach unwiderstehlich – der Duft goldbrauner, frisch gebackener Brötchen aus der Bäckerei um die Ecke. Der Film führt die Zuschauer*innen in die Welt der rheinischen Backstuben. Er öffnet den Blick dafür, wie das Handwerk der Bäcker*innen aus den verschiedenen Teigsorten allmorgendlich schmackhafte Backvielfalt entstehen lässt. Er dokumentiert Tradition und Fortschritt im Backgewerbe.
        Adresse: Begegnungsstätte im Lotte-Lemke-Haus
        Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Bonn-Stadt e.V., Liegnitzer Str. 14, 53119 Bonn
        > weitere Informationen. Link zum LVR-ILR
        > Rückblick
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        Historischer Verein Wegberg e.V. - 2026 - Letzte Änderung: 21.01.2026

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        Rathausplatz 21, Wegberger Mühle, 41844 Wegberg
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