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LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Fund des Monats - Jahresübersicht 2019

Präsentation des "Fund des Monats"
im Foyer des LandesMuseum Bonn
Fotos: LVR


Jeden Monat zeigt das LandesMuseum Bonn in Zusammenarbeit mit dem Amt für Bodendenkmalpflege in einer Vitrine im Foyer des Museums den Fund des Monats. / Fotos: Jürgen Vogel, LVR-LandesMuseum Bonn

Fund des Monats Januar 2019
Für unser täglich Brot: Eine Knopfsichel

Im Jahr 2012 wurde bei Odenthal-Erberich (Rheinisch-Bergischer Kreis) ein bemerkenswerter Fund gemacht: Unter Einsatz einer Metallsonde fand Michael Rüth eine bronzene Knopfsichel und meldete diese auf Vermittlung des ehrenamtlichen Mitarbeiters Olaf Heinrich dem LVR. Letzterer entdeckte bei einer Nachbegehung unweit der Sichelfundstelle einen Ring aus Bronze.

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Fund des Monats Februar 2019
Ein römischer Sarkophag aus Zülpich

Die Überraschung war groß, als bei Ausgrabungen im Vorfeld von Kanalerschließungsarbeiten im Nordosten von Zülpich auch ein Sarkophag entdeckt wurde. Die Bestattung gehörte zum Gräberfeld eines römischen Gutshofs, der nahe der sogenannten Agrippa-Straße, einer wichtigen römischen Fernstraße von Köln bis ans Mittelmeer, gelegen war.

Fund des Monats März 2019
Bergkristallschleiferei als Nebenerwerb?

Nach den schweren Frühjahrsstürmen 2018 meldete der ehrenamtliche Mitarbeiter des LVR-Amtes für Boden-denkmalpflege im Rheinland, Heinz Wolter, den Fund von Keramikscherben aus dem Wurzelteller einer umgestürzten Fichte. Der Baum stand im Randbereich einer ausgedehnten Bergwerkshalde bei Königswinter-Bennerscheid.

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Fund des Monats April 2019
Öffnet Tür und Tor: Ein römischer Türgriff aus Xanten

Aus dem Legionslager Vetera I südlich des heutigen Xanten stammt ein bisher nicht sicher gedeuteter Bronzegegenstand, der bei Ausgrabungen gefunden wurde. Es handelt sich um eine ovale, an der Außenseite verzierte Bronzeschale, die mit Blei verfüllt wurde, um einen dicken Bronzestift zu befestigen.

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Fund des Monats Mai 2019
Unikat im Rheinland

Die nahezu vollständig erhaltene, goldene Fibel mit Rollenkappe aus Bedburg, Rhein-Erft-Kreis, ist ein einzigartiger Fund im Rheinland. Die Gewandschließe entdeckte ein lizensierter Sondengänger und meldete sie dem LVR-Amt für Bodendenkmalpflege.
Die zweigliedrige, aus zwei Teilen hergestellte Fibel ist nahezu vollständig erhalten, nur die zugehörige Spirale mitsamt der Nadel und ein Granulatkügelchen fehlen heute. Der Fibelbügel ist durchgehend quergerippt und schließt mit einem profiliert gearbeiteten Fuß mit aufgesetztem Endknopf ab. Um den Halsansatz des Bügels verläuft ein feines Kugelband, dessen Kügelchen in Granulattechnik einzeln aufgesetzt wurden.

Fund des Monats Juni 2019

Zeugnisse dramatischer Ereignisse

Nördlich von Kerpen-Manheim konnten im Vorfeld des Braunkohlentagebaus Hambach weite Teile eines römischen Gutshofes freigelegt werden. Zutage kamen die Reste eines Hauptgebäudes und mindestens fünf Nebengebäude, darunter ein großer Speicherbau und eine Darre zum Trocknen von Lebensmitteln, sowie mehrere Gräber. Oberflächenfunde wie eine goldene Haarnadel, die auch schon als Fund des Monats gezeigt wurde, sowie bronzene Löwentatzen weisen auf wohlhabende Gutsherren hin.
Ein Brunnen barg an seiner Sohle neben Bauschutt und Keramik auch überraschende Funde: Eine fast unversehrt erhaltene Bronzekanne, die zum gehobenen Tafelgeschirr gehörte, aber auch die direkt darunter aufgefundenen Skelettreste eines jungen Mannes.

Fund des Monats Juli 2019

Seltener Schmuck vom Tagebaurand

Die Bearbeitung der Funde aus dem größten Gräberfeld der frühen Eisenzeit im Rheinland bringt gelegentlich auch Besonderes ans Licht. So konnten Restauratorinnen und Restauratoren des LVR-LandesMuseums Bonn metallene Schmuckbeigaben unter Werkstattbedingungen freilegen und restaurieren, die im Rheinland eine Seltenheit sind.
Die ausgestellte Schmuckkombination aus bronzenem Halsring mit dreifach wechselnder Drehung (Torsion), bandförmigem Bronzearmring sowie einer Glasperle war mit der verstorbenen Person auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden.

Fund des Monats August 2019

Schlussstein des Chorgewölbes von St. Lambertus

2018 musste die neoromanische Basilika St. Lambertus in Erkelenz-Immerath dem Braunkohlentagebau Garzweiler weichen. Die Ausgrabungen nach ihrer Niederlegung lieferten nicht nur neue Erkenntnisse zu Gestalt und Entwicklung dieser Kirche, sondern auch zu weiteren Vorgängerbauten.

Fund des Monats September 2019

Glasgefäße aus einem Brandgrab

Das Brandgrab gehörte zu einem römischen Gutshof bei Zülpich. Eine absolute Rarität ist die dünnwandige Schale. Von dieser Form sind bisher weniger als zehn Exemplare bekannt geworden.

Historischer Verein Wegberg e.V. - 05.01.2019 - Letzte Änderung: 04.09.2019

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