Karl Küppers und seine Ausstellung "Eine Stadt im Wandel" in der KSK - Historischer Verein Wegberg

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Juni 2013 - Kreisparkasse Wegberg
Ausstellung "Eine Stadt im Wandel" zusammengestellt von Karl Küppers

SUPER SONNTAG
SONNTAG, 23. JUNI 2013

Mehr als nur ein Nachtwächter für Touristen

 
 

Mehrmals im Jahr zieht der Nachtwächter von Wegberg seine Runden und erinnert die Bürger daran, das Feuer gut zu bewachen.
Seine Ausrüstung stammt teilweise noch von seinem letzten Vorgänger, der vor rund 200 Jahren in Wegberg seinen Dienst tat. Wenn der Nachtwächter heute seine Runden macht, wird er oft von Besuchern und Touristen aus ganz Deutschland begleitet, die es sich nicht nehmen lassen möchten, einen so detailreichen Einblick in die Geschichte Wegbergs zu bekommen.
Der heutige Wegberger Nachtwächter stammt eigentlich aus Mönchengladbach und ist 1975 in die Schwalmstadt im Tal der Mühlen gezogen. Sein Name ist Karl Küppers. Und neben dem Nachtwächteramt, das er eher aus touristischen Gründen ausübt, ist er auch Vorsitzender des Historischen Vereins
und damit ein wichtiger Mann in Wegberg. Denn der Historische Verein hat sich zu einer festen Größe in Wegberg entwickelt. Regelmäßig wird neben den Nachtwächterführungen zu Ausstellungen oder Mundartabenden eingeladen. Mitglieder des Vereins gehen in die Kindergärten, um den Kindern Berker Platt beizubringen und einmal im Monat treffen sich Mundartfreunde in der Wegberger Mühle, um nach Herzenslust zu „klängern“.
Spätestens seit im April vorigen Jahres die
Bibliothek mit Schriften zur Heimatkunde eröffnet wurde, gehört der 1990 gegründete Verein zum festen Inventar der Stadt und vor allem zum Marketing in Wegberg. In der Wegberger Mühle betreibt der Verein eine Bibliothek mit heimatbezogener Literatur, die derzeit rund 4.500 Bände und Zeitschriften umfasst. Etwa ebenso groß ist das Archiv auf dem Speicher, das noch zum Einsatz kommen kann.
Zum 40. Stadtgeburtstag hat der Historische Verein eine
Ausstellung erarbeitet, die die bislang kurze, aber wechselhafte Stadtgeschichte Revue passieren lässt und einzelne Stationen auch intensiv beleuchtet. Am 5. Juni 1973 wurden Wegberg die Stadtrechte verliehen. Mit diesem Datum beginnt die Ausstellung, die die Aktiven des Historischen Vereins zusammengetragen haben. Dabei ist nicht alles „Friede, Freude, Eierkuchen“, was man vielleicht bei einer Jubiläumsausstellung erwarten könnte.
„Wir erinnern auch an Themen, die heftig diskutiert wurden“, betont Küppers. Zum Beispiel den Abriss des alten Amtsgerichts 1978, an dessen Stelle an der Bahnhofsstraße ein Park getreten ist.
Bevor er sich im 1990 gegründeten Historischen Verein engagierte, war Küppers 25 Jahre lang für sein Heimatdorf Harbeck aktiv. Ob Harbeck oder Wegberg – von seiner Wahlheimat kann und will Küppers nicht mehr lassen.
Die
Ausstellung zur Stadtgeschichte Wegbergs ist in der Sparkassenfiliale am Rathausplatz bis Mitte Juli zu bewundern. Wer sich für die Arbeit des Vereins interessiert, kann sich an Karl Küppers (Telefon 02434/54 33) wenden. Die Bibliothek ist freitags von 10 bis 12.30 Uhr geöffnet.(hewi)

 
 
 
 
 
 
 
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