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Panorama-Aufnahme Wegberg mit Burg Wegberg, Forum, Wegberger Mühle, Rathaus und Pfarrkirche St. Peter & Paul, Foto: Heinen
News & Views 2025
Gesellschaft - Politik - Medien
Aktuelles - Termine - Neuigkeiten
11.06.2025 - WDR Aktuell
Erdbeermond über NRW:
So könnt ihr den Juni-Vollmond am besten sehen
Am Himmel ist in diesen Tagen ein rötlicher
Juni-Vollmond zu beobachten - von manchen auch Erdbeermond genannt. Dass
der Erdtrabant besonders groß aussieht, ist allerdings eine optische
Täuschung.
Von Katja Goebel
Der Mond hängt gerade besonders tief am Horizont.
So hat das Licht des Mondes einen längeren Weg durch die Erdatmosphäre,
bis es unsere Augen trifft. "Das blaue Licht wird in der
Erdatmosphäre eher gestreut, das rötliche Licht geht besser durch.
Deswegen sehen wir den Mond überwiegend rot", erklärt Stefan Ueberschaer von der Sternwarte Neanderhöhe Hochdahl.
Der Erdbeermond: Am 11. Juni auch über Wegberg gesichtet
Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
09.06.1815: Ende des Wiener Kongresses
Tänze, Intrigen und neue Grenzen: Der Wiener Kongress ordnet 1815 nach Napoleons Sturz Europa neu – und schafft ein brüchiges Gleichgewicht, das fast 40 Jahre hält.
Am 9. Juni 1815 besiegelt die Schlussakte des Wiener Kongresses Europas Neuordnung nach Napoleons Sturz. Zuvor haben die Großmächte unter der Regie des österreichischen Außenministers Metternich in Wien über Grenzen, Legitimität und das Kräftegleichgewicht verhandelt.
Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
Im Jahr 1115: Guibert von Nogent schreibt seine Kindheitserinnerungen auf
30 bis 50 Prozent aller Kinder sterben im Mittelalter vor dem Erwachsenwerden. Doch die These, Eltern hätten ihre Kinder generell vernachlässigt, ist inzwischen widerlegt.
Die detaillierten Erinnerungen des Abtes Guibert von Nogent zählen zu den wichtigsten Quellen über Kindheit im Mittelalter. Was alle Kinder in dieser Zeit verbindet: Ihr Leben ist ständig bedroht. Sie sterben an Krankheiten, verhungern, fallen ins Feuer, ertrinken in Flüssen, werden im Schlaf erdrückt oder von Tieren zerrissen.
Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
Juni 455: Die Vandalen unter Geiserich erobern Rom
14 Tage lang plündern die Vandalen im Juni 455 Rom. Doch mit Vandalismus hat das kaum etwas zu tun - die Männer von Anführer Geiserich gehen methodisch und gesittet vor.
Im Jahr 428 übernimmt Geiserich die Herrschaft über die Vandalen, als unehelicher Sohn des bisherigen Vandalen-Führers. Er gilt als klug, gerissen und weitsichtig. Unter ihm wagen die Vandalen den großen Sprung von Südspanien nach Afrika. Ihren Ursprung haben sie in Osteuropa, hierher hat sie ihre lange Wanderung geführt, im Nacken die nachrückenden konkurrierenden germanischen Stämme.
Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
Juni 2000: Franck Goddio entdeckt das versunkene Thonis-Herakleion
Im Juni 2000 verkündet Franck Goddio eine Sensation: Er und sein Team haben die vor 1200 Jahren im Meer versunkene antike Stadt Thonis-Herakleion entdeckt – mit vielen kostbaren Schätzen.
Es ist die größte Unterwassergrabung der Geschichte: Franck Goddio und sein Team suchen am Nildelta in Ägypten nach drei Städten, die in antiken Texten beschrieben werden: Kanopus, Thonis und Herakleion. Prachtvolle Städte sollen es gewesen sein, mit Tempeln, Promenaden und Hafenanlagen.
Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
25.05.1985: Das Musikfestival "Rock am Ring" findet erstmals statt
An Pfingsten 1985 ist es soweit: Auf der Südschleife des Nürburgring feiert "Rock am Ring" Premiere. Es ist die Geburtsstunde der Festivalkultur in Deutschland.
Eigentlich soll es nur ein Einzel-Event werden - organisiert von Konzertveranstalter Marek Lieberberg und Marcel Avram auf der Südschleife des Nürburgrings, einer international bekannten Rennstrecke. Doch das Festival ist ein überwältigender Erfolg: "85.000 Menschen, die zusammen kamen, um so ein Spektrum zwischen Simply Red und U2, Huey Lewis & the News und Joe Cocker zu hören", erinnert sich Lieberberg. Ihm ist klar: Er hat eine Marktlücke entdeckt.
Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
21.05.1975: In Stuttgart-Stammheim beginnt der Baader-Meinhof-Prozess
Am 21. Mai 1975 beginnt in Stuttgart-Stammheim der Prozess gegen die Spitze der Terrorgruppe RAF. Fast zwei Jahre dauert der Showdown zwischen Rechtsstaat und Terroristen.
Am 21. Mai 1975 beginnt im eigens gebauten Hochsicherheits-Prozesssaal der JVA Stuttgart-Stammheim ein Prozess der Superlative. Fast zwei Jahre dauert der zermürbende Showdown zwischen Rechtsstaat und den Köpfen der Roten Armee Fraktion, die sich als Kriegsgefangene bezeichnen und einen politischen Prozess inszenieren wollen.
Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
Im Mai 1525: Martin Luther ruft zur Niederschlagung der Bauernrebellion auf
Mitten im Bauernkrieg 1525 bezieht Martin Luther Stellung - gegen die unterdrückten Bauern und für die herrschende Klasse. Ein Wendepunkt der Reformation.
Es ist Mai 1525, mitten im Bauernkrieg, als Martin Luther eine Schrift veröffentlicht, die aus der Reihe fällt. Statt sich auf die Seite der unterdrückten Bauern zu stellen, ergreift er Partei für die Fürsten und Bischöfe.
Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
08.05.1945: Deutschland kapituliert im Zweiten Weltkrieg
Am 8. Mai 1945 kapituliert Nazi-Deutschland. Befreit fühlen sich die wenigsten Deutschen. Sie sehen sich lieber in einer Opferrolle. Trauer und Schuldbewusstsein kommen erst viel später.
Es ist der Morgen des 8. Mai 1945. Die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht ist unterzeichnet, die Kämpfe in Europa sind beendet. Die traurige Bilanz: Sechs Millionen ermordete Juden, 60 bis 70 Millionen Tote wird der Krieg an seinem Ende am 2. September 1945 insgesamt gefordert haben. Doch Trauer kommt im Gefühlshaushalt der Nachkriegsdeutschen kaum vor. Stattdessen gibt es Selbstmitleid und Opferstilisierung.
Info - 07.05.2025 - Deutsche Welle DW - Pressemeldung Geschichte Deutschland
Ende des Zweiten Weltkriegs: "Sie hängten ihre Kinder!"
von Hans Pfeifer
George Leitmann (99) hat als US-Soldat geholfen, Deutschland vom Nationalsozialismus zu befreien. 80 Jahre nach Kriegsende warnt er vor der Rückkehr des Faschismus.
Als George Leitmann zum ersten Mal nach Deutschland kommt, ist er 19 Jahre alt. Es ist Frühjahr 1945, nicht lange vor dem Kriegsende in Europa. An allen Fronten rücken US-Soldaten, britische Soldaten und die Rote Armee der Sowjetunion vor, um Europa von den Verbrechen des Nationalsozialismus unter Adolf Hitler zu befreien.
> Weiterlesen im Bericht der DW vom 07.05.2025
Termin - 06.05.2025 - Ein Special zum 100. Geburtstag von Hanns Dieter Hüsch
Bereits im Vorfeld seines Geburtstags würdigte der WDR den Kabarettisten mit einer Reihe von Sendungen und Veranstaltungen:
> 26.04.2025 - WDR 5 Unterhaltung am Wochenende. Verfügbar bis 25.04.2027
Unvergessen - Das schwarze Schaf vom Niederrhein
Der große Geschichtenerzähler und Kabarettist Hanns Dieter Hüsch wäre am 6. Mai 2025 100 Jahre alt geworden. WDR 5 hat sein legendäres Programm "Das schwarze Schaf vom Niederrhein" von 1976 aus dem Archiv geholt - tragikomische, tiefgründige Geschichten, in denen Hüsch seine Macken und die seiner Niederrheiner lustvoll zelebriert. Vorher erinnert Moderator Axel Naumer in seiner Einführung noch einmal an die Stationen im Leben des großen Lyrikers und Humanisten.
> Dort können Sie auch die Sendung in der WDR-Mediathek anhören.
> 10.05.2025, 15 - 17 Uhr - WDR 5 Unterhaltung am Wochenende
Zum 100. Geburtstag des großen Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch lassen Weggefährten seine Kunst und sein Leben hochleben. Mit Lars Reichow, Wilfried Schmickler, Erwin Grosche, Ingo Börchers und Matthias Brodowy.
Aufzeichnung vom 02. Mai aus der Paderhalle in Paderborn.
> Dort können Sie auch die Sendung in der WDR-Mediathek anhören.
Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
06.05.1925: Hanns Dieter Hüsch, Stimme der Niederrheiner, wird geboren
In den Küchen seiner Tanten am Niederrhein saugt Hanns Dieter Hüsch als Kind die Sprache und Eigenheiten der Kleinbürger auf. Es sind die Grundlagen für seine Kabarett-Programme.
In diesem Zeitzeichen erzählt Fritz Schaefer:
- warum Hanns Dieter Hüsch als junger Kabarettist in die Schweiz geht,
- wie er sein Äußeres vom zotteligen Studenten zum distinguierten Mann wandelt,
- warum seine Frau Marianne als "Frida" zur Kultfigur seiner Programme wird,
- über Hüschs größten Wunsch, einmal als Shakespeares König Lear auf der Bühne zu stehen.
> die Sendung hören.
Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
04.05.1630: Die neunjährige Christine Teipel wird als Hexe verbrannt
Im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit kommt es zu regelrechten Hetzjagden auf vermeintliche Hexen. Zehntausende Menschen sterben dabei auf dem Scheiterhaufen - auch die neunjährige Christine Teipel.
In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:
- vom "Hexenhammer" - einem Buch, das zu Folter, Mord und Totschlag anstiftet,
- welche teuflischen Details Christine Teipel bei ihrem Verhör angeblich zu Protokoll gibt,
- wie aus der Hexenverbrennung auf perfide Weise Profit geschlagen wird,
- wie die Aufklärung und das Wetter die Hexenjagd langsam beenden.
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Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
03.05.1940: Musikproduzent Conny Plank wird geboren
Viele Musikgrößen bauen auf seine unkonventionelle Kreativität und kommen in sein Bauernhof-Tonstudio: Konrad "Conny" Plank, der den Sound des "Krautrock" mitprägt.
WDR Zeitzeichen. 03.05.2025. 14:27 Min.. Verfügbar bis 04.05.2099. WDR 5.
In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:
- wie Conny Plank U2-Sänger Bono abblitzen lässt,
- wie Planks Sohn Stephan es findet, mit Rockstars an einem Tisch zu sitzen,
- von Planks besonderen Regeln für die Soundproduktion und seiner klaren Haltung in Sachen Drogen,
- was eine Eurythmics-Tour durch Japan mit seinem nahenden Tod zu tun hat.
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Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
25.04.1945: Handschlag an der Elbe - US-Truppen und Rotarmisten treffen sich in Torgau
Am 25. April 1945 nähert sich ein Jeep der US-Truppen der Stadt Torgau. Darin sitzen vier Soldaten, die auf ihren Sondierungsfahrten erfahren haben, dass sich in diesem Ort das größte Militärgefängnis der Wehrmacht befindet. Vielleicht sitzen darin noch Kameraden, die sie befreien können.
Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
17.04.1945: Todestag der Widerstandskämpferin Hannie Schaft
Hannie Schaft und ihre Freundinnen verüben während des Zweiten Weltkriegs in den Niederlanden Attentate auf Kollaborateure und deutsche Besatzer. 1945 wird sie selber getötet, kurz vor Kriegsende.
Aus dem Ersten Weltkrieg können sich die neutralen Niederlande noch heraushalten, doch aus dem Zweiten Weltkrieg nicht. Als die Niederlande besetzt werden, studiert Hannie Schaft Jura in Amsterdam. Sie sieht sofort, dass ihre jüdischen Freunde in allen möglichen Aktivitäten eingeschränkt werden und schließt sich dem Widerstand an, zunächst mit Worten, dann mit Waffen.
Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
05.04.1815: Der indonesische Vulkan Tambora bricht aus
Zehntausende Menschen reißt der Ausbruch des Vulkans Tambora Anfang April 1815 in den Tod. Das folgende Jahr geht nicht nur als "Jahr ohne Sommer" in die Geschichte ein.
In Europa regnet es 1816 unaufhörlich. Es ist das „Jahr ohne Sommer“ – mit Missernten, Kälte und Hunger. Der Grund für das düstere Wetter: Im April 1815 ist der indonesische Vulkan Tambora mit einer Wucht explodiert, die alles übertrifft, was die Menschheit je erlebt hat. Asche und Schwefel verdunkeln den Himmel, das Wetter gerät aus den Fugen. Menschen protestieren gegen steigende Lebensmittelpreise, während Regierungen mit harter Repression reagieren.
Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
02.04.1595: Niederländer greifen nach dem internationalen Gewürzhandel
Am 2.4.1595 sticht eine niederländische Expedition in See, um das portugiesische Gewürzmonopol in Asien zu brechen. Kennt sie die Route dank eines Spions?
Seit der Antike gelangen Gewürze auf dem Landweg aus Asien nach Europa. Die Luxusgüter sind auch deshalb so teuer, weil am Transport viele Zwischenhändler beteiligt sind. Auch sind die Zulieferwege über Land kaum kontrollierbar, weil sie durch verschiedene Herrschaftsgebiete führen. Die europäischen Handelsmächte des Mittelalters und der frühen Neuzeit suchen deshalb einen anderen Handelsweg.
Im 16. Jahrhundert schaffen die Portugiesen auf dem Seeweg eine Gewürzroute nach Indien und halten bald das Transportmonopol. Die Portugiesen versuchen zwar, ihre See- und Landkarten geheim zu halten. Aber das gelingt nur bedingt.
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Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
1915: Die Schlachtung des letzten Einhorns in Dorsten
Einhörner sind keine Fabelwesen, wie viele glauben - aber sie sind schon lange ausgestorben. Nur in einer Stadt am Rand des Münsterlands haben Einhörner überlebt, bis zu einem schicksalhaften Tag im Jahr 1915.
Im 5. Jahrhundert nach Christus kommen die ersten Einhörner als Lastentiere mit dem zentralasiatischen Reiterheer des Hunnenkönigs Attila nach Mitteleuropa. Die gutmütigen Tiere mit klobigem Körperbau, struppigem graubraunen Fell und kurzem Hornknubbel verbreiten sich vor allem in den dichten westfälischen Wäldern.
Weil sie eher langsam, aber besonders lecker sind, droht ihnen im späten Mittelalter die Ausrottung. Doch die Dorstener Grafenlinie derer von Beck zu Lembeck erbarmt sich der Tiere und sorgt dafür, dass sie jahrhundertelang gut versteckt in den Wäldern nördlich von Dorsten überleben können.
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Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
26.03.1840: Der Assyriologe George Smith wird geboren
Die Geschichte der Sintflut ist mit ihm eng verbunden: Der britische Assyriologe George Smith entziffert Keilschrift-Zeichen, die über den Mythos berichten. Eine Sensation.
Die Zeichen auf der zerbrochenen Tontafel sind winzig, dennoch gut erkennbar. Sie sehen aus wie eingeritzte oder eingedrückte Muster - eine Mischung aus Symbolen und Buchstaben. Es ist Keilschrift, an die 5.000 Jahre alt. Ausgegraben wird sie 1840 während einer Expedition in Mesopotamien, dem heutigen Irak.
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Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
25.03.1930: Das zweite "Gesetz zum Schutze der Republik" tritt in Kraft
Das zweite Republikschutzgesetz zeigt, dass die Weimarer Republik sehr wohl über Instrumente einer wehrhaften Demokratie verfügt. Retten kann es sie jedoch nicht.
In den Anfangsjahren der Weimarer Republik verüben rechtsextremistische Verschwörer 354 politische Morde. Einer, der für besonderes Aufsehen sorgt, ist der an Reichsaußenminister Walther Rathenau. Nach seinem Tod wird 1922 das erste "Gesetz zum Schutze der Republik" verabschiedet. Es verbietet Organisationen, die sich gegen die "verfassungsmäßig festgestellte republikanische Staatsform" richten. Zudem verschärft es die Bestrafung politisch motivierter Gewalttaten gegen Regierungsmitglieder und schreibt die Einrichtung eines Staatsgerichthofs fest.
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Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
Im Jahr 1340: Das Wiener Stadtrecht befiehlt das Pfählen bei Ehebruch
Im Jahr 1340 wird im Wiener Stadtrecht das Pfählen von Ehebrechenden erlaubt. Das soll abschrecken, aber auch die Institution der Ehe schützen.
Ehebruch gehört zu den Dingen, die Menschen einander am wenigsten verzeihen. Das ist auch im Mittelalter schon so. Während Untreue heute als Privatangelegenheit betrachtet wird, ist sie im Mittelalter jedoch mit harten Strafen bedroht.
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Zeitzeichen - Der Geschichts-Podcast
17.03.0180: Todestag des römischen Kaisers und Philosophen Marc Aurel
19 Jahre lang römischer Kaiser und ein Philosophenleben lang Stoiker: Marc Aurel wirkt nicht nur in der Antike. Seine Gedanken dienen auch heute noch als Orientierung.
Das Hindernis ist der Weg: Nach diesem verkürzten Motto will Marc Aurel 19 Jahre lang als römischer Kaiser handeln. Er ist vom Beginn seiner Herrschaft an mit Bedrohungen und Herausforderungen konfrontiert, die er als Krisenmanager meistert. Er unterwirft sich selbst lebenslangem Lernen - und fragt: Was kann ich ändern, was muss ich akzeptieren.
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Januar 2025
Oxfam: 204 neue Milliardäre im Jahr 2024
Das Vermögen der Superreichen wächst laut einer Studie immer schneller. Oxfam warnt: Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich gefährde das Vertrauen der Bürger in die Demokratie.
Die Reichen der Welt sind die großen Gewinner der Krisenjahre. Das geht aus einem Oxfam-Bericht hervor, den die Entwicklungsorganisation vor dem Start des Weltwirtschaftsforums in Davos veröffentlicht.
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Oxfams Bericht zu sozialer Ungleichheit
Milliardärsmacht beschränken, Demokratie schützen
Zum Weltwirtschaftsforum veröffentlicht Oxfam den großen Ungleichheitsbericht. Der aktuelle Bericht zeigt, wie der Einfluss von Superreichen und ihren Konzernen nicht nur die soziale Ungleichheit immer weiter verschärft, sondern auch demokratische Prinzipien in ihren Grundfesten erschüttert.
Im Jahr 2024 ist das Gesamtvermögen von Milliardär*innen um zwei Billionen US-Dollar gestiegen. Ihr Vermögen wuchs damit dreimal schneller als noch 2023. Pro Woche kamen fast vier neue Milliardär*innen hinzu.
Gleichzeitig leben noch immer beinahe 3,6 Milliarden Menschen unter der erweiterten Armutsgrenze von 6,85 US-Dollar pro Tag. In Deutschland wuchs das Gesamtvermögen der Milliardär*innen um 26,8 Milliarden US-Dollar. Die Zahl der Milliardär*innen stieg um neun auf 130.
Übertrag aus 2024
Rückblicke
2024:
Historischer Verein Wegberg e.V. - 2025 - Letzte Änderung: 21.01.2025
