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Sonntag, 06.10.2019 - Archäologietour Nordeifel
Eine Reise durch die Zeiten - am 1. So. im Oktober

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Die Nordeifel Tourismus GmbH veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem LVR-Amt für Boden-
denkmalpflege im Rheinland am So., 6. Oktober 2019, die 13. Archäologietour Nordeifel.
Veranstalter an den einzelnen Stationen waren die jeweiligen Kommunen.

Wie in den vergangenen Jahren nahmen auch wieder Mitglieder der Archäologiegruppe des Historischen Vereins Wegberg teil.

Foto Gruppe

Station 1
St. Chrysanthus und Daria

in Bad Münstereifel


Bereits für die Zeit um 500 n. Chr. belegen Funde aus dem Bereich der ehemaligen Stifts- und heutigen Pfarrkirche St. Chrysanthus und Daria eine frühmittelalterliche Siedlung. Der erste Steinbau einer Kirche war ein einfacher Rechteckbau, im frühen 9. Jahrhundert entstand die Klosterkirche, als das Eifelkloster Prüm hier ein Filialkloster errichtete: Dieses gab Münstereifel seinen Namen. Die Überführung der Reliquien von Chrysanthus und Daria am 25. Oktober 844 jährt sich in diesem Jahr zum 1175 Mal – Grund genug, die archäologischen und historischen Quellen zu diesem bedeutenden mittelalterlichen Kirchenbau in den Blick zu nehmen!

Die schriftliche Überlieferung
Nach spätmittelalterlichen Quellen hat Abt Markward (829–853) vom Eifelkloster Prüm aus um 830 das in der Quelle als cella bezeichnete Filialkloster gegründet. Zunächst war es dem heiligen Petrus geweiht. 844 überführte Markward Reliquien des römischen Märtyrerpaares Chrysantus und Daria hierher, worauf die Klosterkirche bereits im 9. Jahrhundert das Ziel von Wallfahrten aus der näheren Umgebung des Ortes wurde. Seine gesteigerte wirtschaftliche Bedeutung veranschaulicht auch der Umstand, dass dem novum monasterium noch unter den Karolingerherrschern im Jahre 898 das Markt-, Münz- und Zollrecht verliehen wurde. Das Kloster (monasterium) war namensgebend für die ganze Siedlung. Ab dem 13. Jahrhundert ist die Namensform monasterium in Eiflia (Münstereifel) überliefert.

Ergebnisse der Ausgrabungen der 1960er Jahre

In den 1950-er Jahren drohten Teile der romanischen Kirche St. Chrysanthus und Daria einzustürzen. Umfangreiche Sicherungsmaßnahmen waren erforderlich. Diese betrafen vor allem die Fundamente, weshalb archäologische Ausgrabungen im gesamten Kirchenbereich notwendig wurden. Diese führte das damalige Rheinische Landesmuseum Bonn unter der Leitung der Archäologen Hugo Borger und Walter Sölter in den Jahren 1963/1964 durch.
Aus einigen archäologischen Befunden dieser Ausgrabungen stammen Scherben von Keramik- und Glasgefäßen des beginnenden Frühmittelalters, der sog. Merowingerzeit, die nahelegen, dass im Bereich der späteren Stiftskirche eine frühmittelalterliche Siedlung bestanden haben muss. Über ihre Größe und Struktur lässt sich anhand dieser wenigen Funde nichts aussagen. Seit der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts nutzte man das Gelände als Bestattungsplatz. Das belegen frühmittelalterliche Baumsärge, von denen sich einer dendrochronologisch, d.h. anhand der Datierung der Jahrringe, in das Jahr 766/767 datieren ließ. Bei den archäologischen Untersuchungen der 1960-er Jahre wiesen die Archäologen außerdem im Langhaus und unter der Krypta die Fundamente verschiedener Vorgängerbauten der heutigen Kirche nach. Am ältesten sind die Fundamente einer einfachen kleinen Saalkirche unter der Krypta, die im Inneren 4,20 m lang und 4,0 m breit war und noch nicht für eine Klostergemeinschaft bestimmt gewesen sein kann. Erst der zweite Saalbau mit einem langen Chor lässt sich aus architektonischen Gründen mit dem Filialkloster in Verbindung bringen. Nach der Überführung der Reliquien erfolgte vermutlich ein aufwändiger Umbau. Diesem dritten Kirchenbau diente der vorangehende als Chor; im Westen baute man daran als Erweiterung ein dreischiffiges Langhaus mit Querhaus an. Im Westteil des Chores entstand als Heiligengrab eine sog. Konfessio für die Gebeine der Märtyrer.
Bei dem jetzigen romanischen Bau handelt es sich um eine dreischiffige Gewölbebasilika. Ihr dreitürmiges Westwerk geht im Kern auf das 11. Jahrhundert zurück und ist in Anlehnung an das Westwerk von St. Pantaleon in Köln entstanden. Der erhöhte Langchor der Kirche besitzt eine Halbkreisapsis. Darunter liegt die fünfschiffige Krypta, die aus drei tonnengewölbten inneren Schiffen und einem kreuzgratgewölbten Umgang besteht. Im westlichen Teil des Mittelschiffes der Krypta befindet sich die Grabkammer der Kirchenpatrone Chrysanthus und Daria.

Station 2

Ausgrabungen am Alten Burgberg

in Euskirchen-Kreuzweingarten


Informationen zum Standort:
Auf einem nach Westen markant ins obere Erfttal hineinragenden Sporn des Hardtwalds liegt der Alte Burgberg. Er bietet einen weiten Blick in die fruchtbare Bördenlandschaft und damit einen Überblick in die Siedlungslandschaft der ausgehenden Eisenzeit vor 2.000 Jahren zu seinen Füßen.
Die Ausgrabungen der 1920er-Jahre durch den Bonner Archäologen Hans Lehner wurden in zeittypischer Weise als lange Suchschnitte durch die Wälle und die Gräben der Anlage geführt. Sie zeigten einen durch Steine und Hölzer verstärkten Wall, der auf der nach Osten flach auslaufenden Kuppe durch einen weiteren Wall verstärkt wurde. Auch eine zentrale Toranlage wurde ausgegraben. Die Bearbeiter deuteten die Gestalt der Befestigung als einen bei Caesar beschriebenen murus gallicus, also eine keltische Mauer, bestehend aus einem hölzernen Rahmenwerk, das an beiden Seiten mit einer Trockenmauer verblendet wurde. Durch die geringe Breite der seinerzeit angelegten Grabungsschnitte ist dieser Nachweis aus heutiger Sicht jedoch nicht vollständig gelungen.  
Eine größere Untersuchungsfläche im Innenraum der 6.4 ha großen ellipsenförmigen Befestigungsanlage zeigte darüber hinaus zeitgleiche Bebauungsspuren. Leider sind große Teile der Dokumentation heute verschollen, nur der große Gesamtplan und eine durch Meß-Skizzen ergänzte Fotodokumentation sind im Ortsarchiv des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland erhalten.
Die Ausgrabung im Februar und März 2019 sollte an diesem für die Geschichte im Rheinland hochrangigen Bodendenkmal ergänzende Erkenntnisse zu Aufbau und Gestalt des Innenwalles sowie dessen Datierung erbringen. Zu diesem Zweck wurde an zwei Stellen im Osten der Anlage ein Profil des Walles angelegt, davon wird eines bei der Archäologietour präsentiert:
Im Kern der heute sichtbaren Wallschüttung wurde zunächst eine ältere Befestigung erkannt. Zumindest in Teilen war diese einem Feuer zum Opfer gefallen. Der älteste Wall ist zeitlich unbestimmt, dürfte aber wenigstens in die mittlere Eisenzeit (Mitte des 1. vorchristlichen Jahrtausend) zurückreichen. Auf diese Schüttung wurden in der späten Eisenzeit (2. oder 1. Hälfte des 1. Jahrhunderts vor Chr.) zwei Mauerschalen in trockener Bauweise gesetzt, die im Inneren mit Hölzern und Erdmaterial hinterfüttert wurden. Die Mauer war insgesamt 3,35 m breit, der Wall misst noch heute 1,75 m Höhe. Eine Brustwehr oberhalb der Mauer wird man annehmen dürfen; sie ist aber an keiner Stelle nachgewiesen worden.
Aus den Pfostenlöchern der Holzkonstruktion stammen einzelne verkohlte Getreidekörner, die beim Bau der Konstruktion in die Baugrube gefallen waren. Durch sie wird eine genaue Messung des Gehalts an dem Kohlenstoffisotop 14-C ermöglicht, dessen Zerfall den zeitlichen Abstand zum
heute in der Atmosphäre verfügbaren radioaktiven Kohlenstoff anzeigt. Dadurch lässt sich der Bau der späteisenzeitlichen Anlage in die Zeit von auf 197–47 vor Christus bzw. 166 v.Chr. – 20 n.Chr. mit einer 95,4%-iger Wahrscheinlichkeit berechnen. Aus archäologischen und historischen Gründen ist ein Bau der Anlage in der 2. Jahrhunderthälfte vor Christus jedoch nicht mehr sinnvoll denkbar.
Ähnliche Anlagen dieser Art sind im nördlichen Rheinland nur noch auf dem Petersberg bei Bonn, bei Bergisch Gladbach-Bensberg (Erdenburg) und bei Kreuzau-Winden bekannt sowie in Riemst, Prov. Limburg (Caestert-Plateau) bei Maastricht. Sie reichen in ihrer Größe in keiner Weise an die  (ost-)gallischen Befestigungsanlagen (Oppida) heran, deren bekannteste am Mont Beuvray, Dép. Saône-et-Loire (Bibracte), am Titelberg in Luxemburg oder bei Clermont-Ferrand, Dép. Puy-deDôme (Gergovia) ein Schlaglicht auf die kulturelle Eigenständigkeit der späteisenzeitlichen, keltischen Gesellschaft werfen. Am nördlichem Rande der keltischen Einflusssphäre lebte das Volk der Eburonen, das von Caesar in seinem Buch über den Gallischen Krieg beschrieben wurde und deren legendäre Anführer Ambiorix und Catuvolcus 54/53 v.Chr. zwei römische Legionen aus deren Winterlager herauslockten und vernichteten. Caesar beschrieb die Vernichtung des Volksstammes durch eine Strafexpedition (Caesar, Bell. gall. VI, 30, 4 bis 34,8.).
Das Siedlungsgebiet der Eburonen wird im Rheinland zwischen dem Rhein, der mittleren Maas in Belgien und dem niederländischen Gebiet des südlichen Waal/Rhein-Gebiet angenommen, ist aber durch archäologische Funde nur ungenau zu belegen. Ebenso schwer ist der caesarische Genozid archäologisch zu zeigen. Am Befestigungswall des Alten Burgbergs bei EuskirchenKreuzweingarten lässt sich eine Zerstörung durch Caesar bislang nicht aufzeigen.

Betreuung vor Ort:
 Silke Winter und Stefan Riegel (Stadt Euskirchen): Begrüßung der Busgruppen
 Petra Tutlies M.A. (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland): Referentin
 Dr. Claus Weber (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland): Referent
 Marcus Brüggemann (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland): Referent, Grabungstechnik
 Oliver Becker (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland): Infostand
 Sylvia Günther (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland): Kinderprogramm
 Michael Tetzlaff (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland): Infostand, Ausgrabung
 Forstinspektor Michael Holzwarth (Wald und Holz NRW, Regionalforstamt Hocheifel – Zülpicher Börde): Referent

Programm:
 Neueste Ergebnisse zum Ringwall Alter Burgberg – Archäolog*innen berichten am Ausgrabungsschnitt, Präsentation der Funde.
 Nachhaltige Wald- und Forstwirtschaft – engagierte Förster*innen des Regionalforstamtes Hocheifel-Zülpicher Börde informieren.
 Für Kinder: Sandkasten-Ausgrabung mit Dokumentation der Funde
Bewirtung:
 Der Kreuzweingartener Eventhof „Zum alten Brauhaus“ serviert am Infopunkt Kartoffelsalat mit Würstchen sowie Getränke.

Station 3
Entstehung der Katzensteine

bei Mechernich-Katzvey


Informationen zum Standort:
Zusammenfassung Die Gesteine der landschaftlich sehr reizvollen roten Felsgruppe der Katzensteine mit bis zu 15 m hohen Sandsteinklippen des Mittleren Buntsandsteins sind während einer Wüstenphase der Erdgeschichte vor ca. 250 Millionen Jahren entstanden. Ihre zerklüftete Form verdanken die Felsen den erodierenden Kräften von Wasser und Frost. Im Schutz der Katzensteine befand sich einst ein Lagerplatz steinzeitlicher Jäger. In römischer Zeit nutzten Bewohner des nahen Umlandes die Sandsteinfelsen als Steinbruch. Spuren davon haben sich bis heute erhalten.

Geologie der Katzensteine
Während der frühen Trias, eines erdgeschichtlichen Zeitalters, lag Europa im subtropischen Wüstenbereich, das Klima war warm bis heiß, während der Sommermonate kam es zu Starkregenereignissen (Monsuneffekt). Die Katzensteine gehören zur sog. Mechernicher TriasSenke, in der sich 250 Millionen Jahre alter Buntsandstein erhalten hat. Damals erstreckte sich in Nord–Süd-Richtung eine etliche Kilometer breite Sedimentationsrinne zwischen dem „Ardennisch-Gallischen Festland“ im Westen und der „Rheinischen Masse“ im Osten. Hier transportierten periodisch fließende Ströme in wechselnden Flussbetten das Abtragungsmaterial aus den angrenzenden Hochgebieten. In trocken gefallenen Bereichen der Stromrinne wurden zuvor vom Fluss herantransportierte Sande durch den Wind umgelagert. Diese Prozesse lassen sich an den Katzensteinen ablesen.
Der Buntsandstein der Katzensteine zeigt nur in den unteren Lagen durch Wasser abgelagerte Gerölle; der größere Teil der Felsen wird von wechselnd schräg geschichteten Sandsteinen aufgebaut. Die Merkmale der oberen Schichten sprechen dafür, dass es sich um durch Wind abgelagerte Dünensande handelt. Der Einfallswinkel der Schrägschichtung weist auf eine damalige Windrichtung von Süden nach Norden. Die unterschiedliche Mächtigkeit der Schichten im Mittleren Buntsandstein lassen darauf schließen, dass sich das Gebiet der heutigen Katzensteine am östlichen Rand der Stromrinne befunden haben muss. Dort wurden die Dünensande von den Flussarmen nicht mehr erreicht und blieben so erhalten. Später wurden sie dann von den hier vergleichsweise geringmächtigen Geröllmassen der Hauptstromrinne überschüttet. Verfestigt bildeten diese Gerölle das sog. Deckkonglomerat des Mechernicher Bergbaureviers im Südwesten der Katzensteine.
Die archäologischen Untersuchungen
Zwischen 1969 und 1971 wurden an den Katzensteinen archäologische Untersuchungen durchgeführt, die u. a. Steingeräte der sog. Federmesser-Gruppe – benannt nach einer typischen
Geräteform der ausgehenden Altsteinzeit vor rund 13 000 Jahren – zutage förderten. Sie stammen von altsteinzeitlichen Jägern, die einst im Süden der imposanten Felsen ihr Lager aufgeschlagen hatten. Die charakteristischen Steingeräte dienten als Pfeilspitzen. Mit Pfeil und Bogen erlegten die Jäger in den Birken-Kiefern-Wäldern der damaligen Zeit v. a. Hirsch, Elch, Ur und Bieber.
Darüber hinaus gelang es bei den Ausgrabungen, Abbauspuren im Fels freizulegen, die eine Nutzung als Steinbruch in römischer Zeit belegen. Unter einer 2,50 m mächtigen Ablagerungsschicht erfasste man die Sohle eines Steinbruchs, der seit der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. betrieben wurde. Auch heute noch sind an verschiedenen Stellen der Felsen römische Abbauspuren zu erkennen.
Die Katzensteine und der umliegende Wald stehen im Eigentum der Nesselrode’schen Forstverwaltung, die die Veranstaltung ermöglicht.

Betreuung vor Ort:
 Gabriele Schumacher (Stadt Mechernich)
 Dipl.-Geol. Christoph Hartkopf-Fröder, Dipl.-Ing (FH) Oliver Heß und Dipl.-Geol.‘in Dorothee Tenckhoff-Maltry (Geologischer Dienst NRW): Referent*innen
 Prof. Dr. Renate Gerlach und Svea Hammer B.A. (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland): Referentinnen
 Sandra Semrau (LVR-ABR): Betreuung Infostand

Programm:
 Die Umwelt vor 250 Millionen Jahren – Geolog*innen und Paläontolog*innen berichten bei Führungen um die Felsen (festes Schuhwerk).  Präsentation präparierter Fossilien
 Für Kinder: Bunte Sandschichten in Glasfläschchen zaubern!
Wanderung: Der Eifelverein Bonn bietet vom Bahnhof Satzvey eine 16 km lange Info-Rundwanderung zur Station an. Nähere Informationen: www.eifelverein-bonn.de

Bewirtung: Die Dorfgemeinschaft Katzvey serviert Kaffee, Kuchen und Gulasch; Ansprechpartner: Friedel Meuser.

Station 4
Das Matronenheiligtum

in Nettersheim-Zingsheim

Informationen zum Standort:


Zusammenfassung
Römische Weihesteine für die in Zingsheim verehrten Matronae Fachinehae sind bereits seit dem späten 19. Jahrhundert bekannt. Damals waren Bauern beim Ackern auf frühmittelalterliche Steinplattengräber gestoßen, in denen die Weihesteine in Zweitverwendung verbaut waren. Erste Hinweise auf ihren ursprünglichen Aufstellungsort, ein Matronenheiligtum, fanden Archäologen 1960 in der nahegelegenen Flur „Vor Hirschberg“; Ausgrabungen folgten. Mit modernen Methoden der Geophysik sollen aktuell Fragen zur Ausdehnung und weiteren Bebauung geklärt werden.

Die Ausgrabung 1963
Beim Bau eines neuen Wirtschaftsweges im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens war man 1960 südwestlich von Zingsheim auf römische Gebäudereste gestoßen. Da auch Bruchstücke römischer Weihesteine gefunden wurden, kam die Vermutung auf, dass hier das Kultzentrum der seit den Inschriftenfunden bekannten Matronae Fachinehae gelegen haben könnte. Bei einer Ausgrabung des Rheinischen Landesmuseums Bonn unter Leitung des Archäologen Walter Sage im Jahr 1963 stieß man dann tatsächlich auf Bruchstücke weiterer Weihesteine mit Nennung dieser Gottheiten.
Walter Sage und sein Grabungsteam untersuchten im Sommer 1963 eine 1700 m2 große Fläche, aufgeteilt in 23 Ausgrabungsschnitte. Sie stießen auf einen römischen Gebäudegrundriss, der die Merkmale eines sog. gallorömischen Umgangstempels aufweist: einen rechteckigen Innenraum von 4,50 x 3,70 m Größe, die sog. cella, umschließt einen Umgang, dessen Mauer 9,50 x 8,45 – 8,95 m misst. In der cella verehrte man wahrscheinlich das Kultbild der Göttinnen. Auf der Umgangsmauer saßen vermutlich Holzpfosten auf, die das Dach des Tempels trugen. Dieses war einst mit Dachziegeln gedeckt, die sich als dicke Schicht um den Bau herum erhalten hatten. Der Grundriss wurde vor Ort konserviert und um einige Mauerschichten ergänzt. Der archäologische Befund ließ nicht sicher auf die Ausrichtung des Tempels, also die Lage des Eingangs, schließen; aufgrund einer scheinbaren Lücke in der Umgangsmauer legte man bei der Teilrekonstruktion 1976 den Eingang auf die Südwestseite. Nach Auswertung von Münzfunden und Keramik lag die Hauptnutzungszeit des Heiligtums im 3. und 4. Jahrhundert n. Chr.
In einem Matronenheiligtum brachten die Bewohner der Region den mütterlichen Göttinnen Opfer dar und erhofften sich von ihnen Schutz, Wohlergehen und gutes Gelingen. Wurden die Bitten erhört, so stellte man in Erfüllung seines Gelübdes Weihesteine im Heiligtum auf. Auf den für Zingsheim überlieferten Weihesteinen werden stets die fachinehischen Matronen genannt. Die Herleitung ihres Namens ist nicht eindeutig geklärt. Die jüngere Forschung spricht den besonders zahlreich in der ehemaligen römischen Provinz Niedergermanien überlieferten Beinamen der Matronen in erster Linie topischen Charakter zu, also eine Örtlichkeit beschreibend. Der Name der Fachinehae wird von einem germanischen Hydronym (Gewässernamen) mit der Bedeutung „Fluß mit Fischwehren“ abgeleitet. Die auf den Weihesteinen genannten Anhänger*innen des Kultes der fachinehischen Matronen tragen in einigen Fällen germanische Namen und es liegen sprachwissenschaftliche Hinweise vor, diesen Kult als indigen zu bezeichnen. Der archäologisch nachgewiesene Tempel und das Setzen von Weihesteinen zeigen, dass der Ritus vor Ort römisch interpretiert wurde. In den nahen Matronenheiligtümern „Heidentempel“ bei Bad Münstereifel-Nöthen und „Görresburg“ im Archäologischen Landschaftspark Nettersheim ließ sich der Wandel des Ritus auch am archäologischen Befund nachvollziehen. Dass die Anhänger*innen des Kults in Zingsheim durchaus vermögend waren, dafür sprechen die Qualität mancher Weihungen und die teilweise feine Ausarbeitung der in Fragmenten erhaltenen Plastiken.

Das Umfeld des Tempels und die geophysikalische Untersuchung im Juni 2019
Ein bis zur Flurbereinigung offener Bachlauf floss wenige Meter südöstlich des Tempels in Richtung Südwesten. Direkt neben dem Bau befanden sich keine weiteren Gebäude. Auf die Spuren römischer Mauern war man allerdings schon in den 1960er Jahren in einiger Entfernung zum Tempel gestoßen. Zur Klärung der Fragen der Bebauung fanden im Juni dieses Jahres geophysikalische Untersuchungen durch Dr. Andreas Stele und sein Team vom Institut für Geographie der Universität Osnabrück statt. Sie standen unter fachlicher Leitung von Prof. Dr. Salvatore Ortisi, Provinzialrömische Archäologie der LMU München, der seit 2009 archäologische Untersuchungen im Archäologischen Landschaftspark von Nettersheim und dem dortigen Matronenheiligtum durchführt. Mittels sog. Magnetometrie lassen sich lokale Anomalien im Boden auffinden und messen. Grundlage dieser Methode ist die Existenz eines irdischen Magnetfeldes. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Archäologietour Nordeifel präsentiert.

Betreuung vor Ort:
 Sonja Dittebrandt M.A. (Gem. Nettersheim): Referentin
 Dr. Margareta Siepen (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland): Referentin
 Marie-Christine Metternich M.A. (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland):  Referentin
 Victoria Appel B.A. (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland): Infostand

Programm:
 Die Erforschung des Zingsheimer Matronenheiligtums – Archäolog*innen berichten
 Vorstellung der aktuellen Ergebnisse der geomagnetischen Untersuchungen durch das Institut für Geographie der Universität Osnabrück in Zusammenarbeit mit der Provinzialrömischen Archäologie der Ludwig-Maximilians-Universität München
 Der Ammianus-Verlag präsentiert Bücher zur Römerzeit in der Region
 Für Kinder: römische Kinderspiele

Bewirtung:
 Die Dorfgemeinschaft Zingsheim serviert Verschiedenes vom Grill und Getränke.

Station 5
Braunkohlentagebau

vor den Toren von Zülpich

Informationen zum Standort:


Zusammenfassung
Im Raum Zülpich gibt es Braunkohlenflöze in unterschiedlichen Tiefen und Stärken. Bereits im 19. Jahrhundert wurde in den Gruben „Astraea“ und „Proserpina-Elisabeth“ im Untertagebau in Schächten und Stollen mit wechselndem Erfolg Braunkohle gefördert. Fast einhundert Jahre später erwarb der Unternehmer Victor Rolff die Konzession für den Abbau im Gebiet westlich von Zülpich, wo im Herbst 1953 die Aufschlussarbeiten begannen; Anfang 1965 auch im Südfeld. In der Nachkriegszeit war der Tagebau von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Durch die Abbautätigkeit der 1950er und 1960er Jahre im Westen und Südosten von Zülpich wurden zahlreiche archäologische Fundplätze auf der ganzen Fläche ‒ wie damals üblich ‒ undokumentiert zerstört. Nur wenige dieser Fundstellen sind heute bekannt, die Hinweise darauf zumeist spärlich.

Historischer Braunkohlenabbau um Zülpich
Zur Versorgung der eigenen Brikettfabriken und des eigenen Braunkohlenkraftwerkes schloss die Victor Rolff KG die beiden Tagebaue Zülpich-Mitte (Grube Victor) westlich und ZülpichSüd südöstlich der Stadt auf. In den Jahren zwischen 1953 und 1969 wurde hier im offenen Tagebau Braunkohle abgebaut und verstromt bzw. zu Briketts verarbeitet. Wegen der geringen Mächtigkeit des Braunkohlenflözes, das aber in einer Tiefe von rund 60 Metern lag, galt es zunächst, den aufliegenden Abraum wegzuräumen. Ursprünglich wurden Abraum und Braunkohle mit einer Abraumbahn bewegt, später wurden dafür moderne, teils mehrere Kilometer lange Bandstraßen entwickelt. Die eigens für die Zülpicher Gruben gebaute Brikettfabrik in Geich nahm 1955 ihren Betrieb auf. Wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit und Ausdehnungsmöglichkeit großer Mengen Abraum und nur geringmächtiger Braunkohlenflöze gab man den Betrieb der Grube Victor bereits im Jahr 1963 wieder auf. Anfang 1965 begannen die Arbeiten im Südfeld, mit Stilllegung der  Brikettfabrik Ende 1968 wurden sie hier jedoch ebenfalls eingestellt. Der geplante Tagebau Zülpich-West wurde nie in Betrieb genommen. Die Gesamtausdehnung des Tagebaus Victor erstreckte sich über eine Fläche von rund 170 Hektar. Nach der Aufgabe wurden die Gebiete nahe der Stadt Zülpich wieder verfüllt und in landwirtschaftliche Flächen umgestaltet. Im Norden entstand durch Flutung mit Hilfe des  Neffelbaches der Neffelsee, heute Naturschutzsee Füssenich.

Archäologische Verluste durch die Grube Victor  
Durch Fundmeldungen oder die Kontrolle von Erdarbeiten im Vorfeld des Braunkohlenabbaus in der Grube Victor durch den zuständigen „Pfleger für Bodenaltertümer des Kreises Düren“ sind einige Fundstellen verschiedener Zeitstufen überliefert, ihre Erfassung erfolgte meist  jedoch nur knapp. Die wenigen Funde, darunter auch römische Münzen aus konstantinischer Zeit, gingen zumeist in Privatbesitz über und konnten nur in Einzelfällen dokumentiert werden. Sehr wenige Funde gelangten in ein Museum, zum Teil sind sie heute verschollen.  

Wie viele archäologische Plätze das Gelände der Grube umfasste, muss ungeklärt bleiben. Belegt sind fünf römische Siedlungsstellen sowie ein römisches Brandgrab, das unter anderem zwei Glasgefäße enthielt. Aber auch mittelalterliche und neuzeitliche Fundplätze mussten dem fortschreitenden Tagebau weichen. Von ursprünglich drei Mühlenkomplexen am alten Verlauf des Neffelbachs, deren Standorte bereits auf der Tranchot-Karte von 1808 verzeichnet sind, wurden zwei durch die Braunkohlenförderung zerstört: die Biessen- und die ÖlMühle. Einzig die Luisges-Mühle unmittelbar westlich der ehemaligen Abbaukante blieb bestehen, sie ist heute eingetragenes Baudenkmal.  Bekanntestes Beispiel unter den neuzeitlichen Fundstellen ist vermutlich der jüdische Friedhof, der sich seit dem 17. Jahrhundert etwa 250 Meter westlich des Weiertores befand. Im Jahr 1958 wurden im Vorfeld des Braunkohlenabbaus 225 Grabstätten „aus technischen Gründen“ auf den jüdischen Friedhof Köln-Ehrenfeld umgebettet. Ein spätmittelalterlicher Hof und möglicherweise eine Kapelle zählen ebenfalls zu den archäologischen Verlusten – manche der dokumentierten Strukturen können heute jedoch nicht mehr sicher zugeordnet werden.
Scheinfundstellen
Durch die Wiederauffüllung der Tagebaugruben gelangte dort auch ortsfremdes Bodenmaterial hinein, das bereits archäologische Schichten und Funde von seinem Ursprungsort beinhaltete. Solche, nach der Aufschüttung geborgenen Funde verweisen daher nicht auf archäologische Fundplätze. Beispiele aus dem Areal der Grube Victor gibt es ebenfalls aus verschiedensten Zeitstellungen von der Urgeschichte bis in die Neuzeit.  

Betreuung vor Ort:
 Hans-Gerd Dick M.A. (Stadt Zülpich): Referent
 Johannes Englert M.A., Elisabeth Freund M.A. (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege  im Rheinland): Referent*in
 Sabine Hermesdorff (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland): Betreuung Infostand
 Ing. Ulrich Lieven (RWE Power AG): Referent

Programm:
 Die Grube Victor – Erläuterungen zum Zülpicher Tagebau anhand alter Karten und  Fotos, archäologischer Verlust im Westen der Stadt, Fossilien aus dem Bereich des Braunkohlentagebaus.
Kinderprogramm:
• Kennst Du Zülpich? Zwölf Fragen führen zu historischen Gebäuden und archäologischen Fundstellen in der Altstadt.

Gastronomie:
 Die Karnevalsgesellschaft Hovener Jungkarnevalisten e.V. als „Paten“ des Weiertores serviert Kaffee, Kuchen und Getränke.

Station 6
Die Zisterne am Burghaus

in Dahlem-Kronenburg


Zusammenfassung

Die Kronenburg war eine für die Eifel regionaltypische mittelalterliche Höhenburg, errichtet auf einem Bergsporn oberhalb der Kyll. Das geschlossene Bild von Burgruine, Vorburg und befestigter Burgsiedlung sowie die Einbindung in das Gelände machen den besonderen Reiz des Ortes aus. Das sog. Burghaus im Süden der Anlage stammt aus dem 18. Jahrhundert. Auf seinem Hof entdeckte man 2008 eine Zisterne mit einem Tonnengewölbe aus vermörteltem Bruchstein; eine archäologische Untersuchung durch das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland folgte. Die Sicherung dieser Anlage übernimmt die EifelStiftung als neue Besitzerin des Burghauses.


Burg und Burgort Kronenburg
Kronenburg liegt auf einem nach drei Seiten steil abfallenden Bergsporn, der von der mittelalterlichen Burgruine überragt wird. Auch heute noch sind die Burg, die Vorburg sowie die von der Ringmauer eingeschlossene Siedlung, das sog. Tal, in ihrer Anlage zu erkennen. Kronenburg wurde erstmals im Jahre 1277 in einer Urkunde der Reichsabtei Stavelot-Malmedy erwähnt und befand sich zunächst im Besitz des Gerlach von Dollendorf und Kronenburg. Einen Aufschwung nahm die Anlage unter dem Ritter Peter von Kronenburg (1357–1414), der sich dem Grafen von Luxemburg als Lehnsherrn zuwandte. Mit dem Tod Peters starben die Herren von Kronenburg aus. Unter wechselnden Besitzern dauerte die Lehnshoheit Luxemburgs über Kronenburg bis zur „Franzosenzeit“ im Jahr 1795. Von der Kernburg mit unregelmäßigem fünfeckigem Grundriss sind obertägig nur noch Reste zu sehen, deren älteste Teile auf das 14./15. Jahrhundert zurückgehen. Sie bestand aus einem Palas im Südosten, einem mächtigen quadratischen Bergfried auf der Westseite sowie dem Haupttor mit runden Flankentürmen im Norden. Die Burg wurde noch bis 1718 von der Familie des Grafen von Königsegg-Rothenfels bewohnt und war anschließend Sitz des gräflichen Amtmanns. Das Burghaus von 1766 löste die Burg als Verwaltungssitz und Herrschaftssymbol ab, die daraufhin dem Verfall preisgegeben war. 1809 ersteigerte der letzte Amtmann Johann Heinrich Faymonville die Burgruine, in dessen Familienbesitz sie bis zum Jahr 1969 verblieb. Heute ist der Kreis Euskirchen Eigentümer, während sich das Burghaus in Privatbesitz befindet. Zusammen mit der Burgsiedlung ist das gesamte Ensemble als Bodendenkmal eingetragen.

Das spätbarocke Burghaus von 1766 mit Wirtschaftsgebäude von 1810
Das Burghaus, einst Sitz des gräflichen Amtmanns, ist ein wichtiges Zeugnis spätbarocker Architektur in der Eifel. Es handelt sich um einen großen zweigeschossigen Bruchsteinbau mit hohem Mansarddach. Der Eingang liegt in der Mittelachse des Baus. Die doppelflügelige Pfeilertür zeigt klassizistische Ornamentik. Die beiden Anbauten auf den Schmalseiten springen leicht hinter die Fassade zurück. Auf der Westseite des Hofs liegt das einstige Wirtschaftsgebäude des Burghauses, eine zweigeschossige Bruchsteinscheune mit Krüppelwalmdach, an die nach Norden ein moderner Anbau (sog. Orangerie) anschließt. Der Keilstein über der ehemaligen Scheuneneinfahrt datiert den alten Bau in das Jahr 1810.

Die Ausgrabung der Zisterne im Jahr 2008
Die ausreichende Versorgung mit Wasser stellte auf Höhenburgen stets eine Herausforderung dar. Das Prinzip des Sammelns von Regenwasser in unterirdischen Wasserspeichern, sog. Zisternen, wurde daher auf nahezu allen Burgen genutzt. Bei der auf dem Hof des Burghauses 2008 entdeckten Zisterne handelt es sich um eine sog. Tankzisterne mit einem Tonnengewölbe aus vermörteltem Bruchstein. Ihre Außenmaße betragen ca. 4 x 6 m, innen weist sie eine Höhe von ca. 2 m auf. Rundum ist die Zisterne mit einer Tonschicht abgedichtet. Die quadratische Öffnung auf der Nordseite des Befundes, deren zugehörige Abdeckung nicht mehr vorhanden war, diente einst der Wasserentnahme. Bei zwei Öffnungen im Süden kann es sich um Belüftungsschächte oder Überläufe gehandelt haben. Von Westen leiteten zwei Rinnen Wasser in die Zisterne.
Etwa zwischen den beiden Schächten im Süden des Gewölbes kam der obere Teil einer Steinzeugflasche aus der Zeit um 1800 zum Vorschein, die mit dem Gewölbemörtel fest verbacken war. Dieser Fund spricht dafür, dass der Zisternenbau etwa gleichzeitig mit dem Bau der benachbarten ehemaligen Scheune sein wird, die anhand des Keilsteins in das Jahr 1810 datiert. Aus der Verfüllung der Zisterne hat das Grabungsteam unter anderem eine Seltersflasche mit Datum von 1895 geborgen. Vermutlich wurde die Zisterne bis zum Ende des 19. Jahrhunderts als Wasserspeicher genutzt und dann verfüllt.

Betreuung vor Ort:
 EifelStiftung Kronenburg: Begrüßung
 Dr. Wiebke Hoppe (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland): Referentin
 Dr. Ursula Francke (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland): Referentin
 Ernst-Joachim Altmiks (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland): Infostand, Grabungstechnik
 Katharina Friedel B.A. (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland): Infostand

Programm:
 Ausgrabungsergebnisse an der Zisterne – Archäolog*innen berichten
 Präsentation des Entwurfs zur Sicherung der Anlage
 Informationen zur Wasserversorgung auf Burgen im Mittelalter
 Für Kinder: Kinderführung über den Burgberg um 11.00 Uhr und 14.00 Uhr

Bewirtung:
 Das Burghaus Kronenburg serviert Würstchen mit Brötchen oder Kartoffelsalat sowie Waffeln.

Die Texte wurden größtenteils den Info-Blättern des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland entnommen.
Layout und Fotos: Hermann-Josef Heinen

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von der letztjährigen Archäologietour 2018.

Historischer Verein Wegberg e.V. - 06.10.2019 - Letzte Änderung: 06.10.2019

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Rathauslatz 21, Wegberger Mühle, 41844 Wegberg
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