Porträt von Wegbergs Partnerstadt Maaseik - Historischer Verein Wegberg

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Wegbergs Partnerstadt Maaseik
- Ein Kurzporträt


Seit 1971 gibt es eine Städtepartnerschaft zwischen Wegberg in Deutschland, Echt-Susteren in den Niederlanden und Maaseik in Belgien. Der einst sehr rege Austausch ist seit langem nicht mehr mit Leben gefüllt worden. Mit diesem Porträt soll deshalb die Region Maaseik wieder ins Bewußtsein gerufen und ein Anreiz geboten werden, wieder mal den Weg "über die Grenze" zu finden.


Zahlen und Daten

Maaseik (limburgisch: Mezeik)
ist eine Stadt und Gemeinde
in der belgischen Provinz Limburg
mit einer Fläche von 76,91 km².
Sie hatte am 1. Januar 2017
25.187 Einwohner,
was etwa 327 pro km² entspricht.
Die Einwohner werden Maaseikenaars genannt.
Auf älteren Postkarten findet sich auch die Schreibweise Maeseyck.

Belgien mit Flandern (in dkl-grau) und der Provinz Limburg (in rot)

Die (belgische) Provinz Limburg mit dem Arrondissement Maaseik (in dkl-grau) und dem Gebiet der Gemeinde Maaseik (in rot)

Administratief centrum Maaseik
Lekkerstraat 10,
3680 Maaseik
Telefoon: 089 560 560
E-mail: stad.maaseik@maaseik.be
Website: www.maaseik.be
Burgemeester: Jan Creemers (CD&V)

Teilgemeinden

  • Maaseik (11.161 Einwohner)

  • Neeroeteren (9.726 Einwohner)

  • Opoeteren (4.300 Einwohner)

International ist Maaseik vor allem bekannt als der mutmaßliche Geburtsorts der Gebrüder Jan en Hubert van Eyck. Auf dem Großen Markt wurde zu ihren Ehren ein Standbild errichtet


Wappen und Flagge der Stadt


Das „alte Eycke“ und das „neue Eyck“

Der Ort Maaseik ist aus dem heutigen Ortsteil Aldeneik entstanden. Archäologische Funde belegen, dass dieser Ortsteil bereits im Altertum bewohnt war. Von einem Dorf „Eycke“ war erst die Rede, nachdem die Schwestern Harlindis und Relindis dort einen Klosterorden gründen. Aus dem „Oude-Eycke“ entstand später das „Nieuwe-Eycke“. Das heutige Maaseik entwickelte sich städtisch, wogegen Aldeneik seinen dörflichen Charakter bewahrte.


Lage und Topografie

Die Stadt liegt am linken Ufer der Maas etwa 30 km nördlich von Maastricht und südlich der Maasplassen. Die Maas bildet hier die belgisch- niederländische Grenze; sie wird deshalb auch grensmaas genannt. Gegenüber auf der niederländischen Seite liegt sich das limburgische Dorf Roosteren.

Geographisch gesehen ist die Gemeinde Maaseik Teil des limburgischen Maaslandes, welches aus dem eigentlichen, 4 km breitem Maastal und den sich beiderseits gelegenen Maas-Terrassen besteht. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich das Maasbett immer weiter in östlicher Richtung verschoben, wodurch eine Reihe von meandernden Altarmen in der Landschaft zurückgeblieben ist.

Sowohl im früheren wie heutigem Maasbett findet man Kies, der in großem Maßstab gefördert wird. Bei Hochwasser wurde Sand, Lehm und Klei abgelagert. Durch den aus den Ardennen mitgeführten Kalk ist der Boden sehr fruchtbar.

Die Stadt Maaseik liegt auf einem Ausläufer der Mittelterrasse der Maas, wodurch sie relativ sicher vor Überschwemmungen war. Das Flussbett und die Mittelterrasse werden durch eine ca. 3 Meter hohe Böschung getrennt.

Durch das Gemeindegebiet Maaseik fließen drei Bäche in die Maas:
Der Bosbeek (Oeterbeek) fließt mitten durch das Gebiet und mündet bei Aldeneik.
Der Zanderbeek (oder Diepbeek) fließt im Süden durch Weiden und Äcker und mündet bei Heppeneert.
Der Witbeek fließt durch das Moor- und Naturgebiet im Norden.


Museen

Regionaal Archeologisch Museum (RAM)
Das Archäologische Museum wurde im Jahre 1987 eröffnet. Es zeigt Funde und Exponate zur Geschichte Maaseiks und des Maaslandes aus der Zeit von 70.000 Jahren v. Chr. bis zum 20. Jahrhundert. Als besonders sehenswert gelten die Exponate aus der Römerzeit.

Apotheekmuseum
Das Apothekenmuseum beherbergt das ursprüngliche Interieur der ältersten Privatapotheke Belgiens. Diese soll bereits 1695 bestanden haben. Das Gebäude wurde seit seiner Errichtung durchgehend als Apotheke genutzt, bis 1959 der letzte Apotheker G. Van Venckenray verstarb.

Schatzkammer der Sint-Catharinakerk
In der Schatzkammer wird der "Codex Eyckensis" aufbewahrt (wird zurzeit restauriert). Es handelt sich das älteste Evangeliar von Belgien aus dem 8. Jahrhundert. Desweiteren sind alte Manuskripte, Reliquienhalter und wertvolle Textilien ausgestellt.

John Selbach Museum
Es ist ein Privatmuseum in den Räumen des Minderbroedersklooster in der Boomgaardstraat. Kunst und antike Puppen werden ausgestellt.

Watermolens in het Oeterdal
Langs één van de minst vervuilde beken, de Bos- of Oeterbeek, bevinden zich 12 watermolens, alle in nog  goede tot zeer goede staat. Deze beek is  één van de rijkste, zo niet dé rijkste molendrager van de provincie. Of er nu graan wordt gemalen of hout wordt gezaagd, de molens getuigen van een roemrijk verleden en spreken zowel jong als oud aan.

 
 
 


Veranstaltungen

Halfvastenstoet
Der Maaseiker Mittfastenumzug ist der älteste belgische Karnevalsumzug und zieht seit 1865 jährlich durch die Innenstadt.


 

Knapkoekfeest
Am ersten Sonntag im September findet auf dem Marktplatz ein stimmungsvolles  Fest statt. Nach dem "Halvastenstoet" ist es die älteste Veranstaltung in Maaseik. Dabei wird ein riesengroßer knapkoek von 3 Metern Durchmesser auf einem mobilen Holzofen gebacken. Wenn dieser knusprig gebacken ist, wird er von den "Knapkoekers" mit Holzhämmern zerkleinert und an das Publikum verteilt. Auch der Riese "Riddart" und die Vereinigung "De Knapkoekers" sind mit von der Partie.

 


Regionale Spezialitäten

Maaseik weist eine Reihe von kulinarischen Spezialitäten auf. Am bekanntesten ist der "knapkoek". Er hat bereits eine lange Geschichte und wird bereits 1648 in einer Stadtrechnung erwähnt. Maaseik war ein blühendes Hafenstädtchen und speziell für die Maasschiffer wurde ein sowohl nahrhafter wie haltbarer Zwieback hergestellt, den die Maasschiffer auf ihren Reisen mitnahmen. Nachdem der Hafen an Bedeutung verlor, entwickelte sich Maaseiks typischer Schiffszwieback zu einem knusperigem Gebäck und schließlich zum kulinarischen Aushängeschild der Stadt. Es handelt sich heute um ein feines Dessertgebäck: ein runder, knusperiger, mit Perlzucker bestreuter Keks. Seinen Namen verdankt der knapkoek dem knackenden Geräusch, wenn man ihn überbricht.

 

Zu Ehren des knapkoeks findet jedes Jahr am ersten Sonntag im September ein stimmungsvolles  Fest in Maaseik statt. Nach dem "Halvastenstoet" ist es die älteste Veranstaltung in Maaseik. Dabei wird auf einem mobilen Holzofen ein Riesen-Knapkoek von 3 Meter Durchmesser gebacken. Wenn dieser knusprig gebacken ist, wird er von den "Knapkoekers" mit Holzhämmern zerkleinert und an das Publikum verteilt. Auch der Riese "Riddart" und die Vereinigung "De Knapkoekers" sind mit von der Partie.


 

Andere lokale Spezialitäten sind "dikke koek, "moppen" (Plätzchen), krollemol en crèmetaart". Bekannt in der Region, jedoch nicht typisch für Maaseik ist auch "knubbelkesvlaai", auch "greumelevlaai" (Limburgse vlaai bedekt met koekkruimels) genannt.
Die Teilgemeinde Opoeteren ist bekannt für ihre Waldbeeren "de bosbessen" aus denen frische "bosbessenvlaai" und "bosbessenconfituur" von örtlichen Bäckerereien hergestellt wird und nicht zu vergessen der "bosbessenlikeur 't Oterke".

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Maaseik - aktuell
Sonderausstellung "Münzen" im Regionaal Archeologisch Museum verlängert bis 8.4.2018
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Halfvastenstoet

 

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Capucienenstraat

Eickerstraat

Kleine Kerkstraat

 
 
 

Bosstraat
De Knapkoekers
7 - De Verkeerde Werelt
17 - Int Moelevelt
21- Het Stenen Huis
56-58 - Den Eyckenboom

Boomgaardstraat
18-Minderbroederkerk

Markt
Van Eyck Standbild
Perron
Stadhuis
RAM

Grote Kerkstraat

Bleumerstraat
29 - In den Appel
47 - De Gapers
77 - De Drie Marien

Marktstraat

 
 

Munnikenstraat

Walstraat

Hepperstraat

Vullerstraat

Everstraat

 
 
 

Historischer Verein Wegberg e.V. - 2017 - Letzte Änderung: 05.02.2018

 
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