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Wegbergs Partnerstadt Maaseik
- Ein Kurzporträt


Hartelijk welkom in de stad Maaseik!


Seit 1971 gibt es eine Städtepartnerschaft zwischen Wegberg in Deutschland, Echt-Susteren in den Niederlanden und Maaseik in Belgien. Der einst sehr rege Austausch ist seit langem nicht mehr mit Leben gefüllt worden. Mit diesem Porträt soll deshalb die Region Maaseik wieder ins Bewußtsein gerufen und ein Anreiz geboten werden, wieder mal den Weg "über die Grenze" zu finden.


Maaseik aktuell

Sa. 9. Nov. 2019 - 13:30 - 16:30 - Maaseik, Brasserie De Beurs
Symposium
"De gespannen situatie na de Eerste Wereldoorlog in de beide Limburgen en de westelijke Rijnoever in Duitsland"
(dt.: Die angespannte Situation nach dem Ersten Weltkrieg in den beiden Teilen Limburgs und dem westlichen Rheinufer)
Teilnahmegebühr: 5 € (inkl. eines Getränks)
Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich bei joshenckens@teleftraffi.be

Do. 17. Oktober - 20:00 Uhr - Maaseik

"Maaseik in 1740 volgens drie tekeningen van Jan de Beijer"

Vortrag von Dr. Stan Hendrickx

(dt.: Maaseik im Jahre 1740 gemäß dreier Zeichnungen von Jan de Beijer)

> Einladung (ndl.)

aus dem Einladungsschreiben des Pater Sangerskring Maaseik:

Abbildungen von Maaseik aus der Zeit vor der Mitte des 19. Jhs. sind sehr selten. Im Vergleich mit Städten gleicher Bedeutung ist wenig bekannt über das Aussehen der Stadt in der Vergangenheit. Die wichtigste Informationsquelle ist die gezeichnete Stadtansicht aus 1672, die im Museum aufbewahrt wird.Obgleich alle Gebäude im Einzelnen abgebildet worden sind, geschah die in einem kleinem Maßstab. Aber auch bei den wichtigsten Gebäuden wie die Kirchen, Klöster, das Gewandhaus und die Stadttore ist die Darstellung auffallend detailliert.

Danach war im 18 Jahrhundert einzig ein Stich von Remacle Leloup bekannt mit einem Panorama der Stadt und einer Zeichnung des Eiker-Tores von Jan de Beijer (1703 - ca. 1830). Letzteres wird in Roermonf aufgewahrt und mehrere Autoren, die sie benutzten um die Geschichte Maaseiks zu illustrieren, waren der Ansicht, dass Jan de Beijer ein Künstler aus Roermond war. Da es aus seiner Hand in Roermond keine weiteren Zeichnungen gibt, haben sie nicht weiter gesucht.

Jan van Beijer war ... einer der bedeutendsten Zeichner von Ansichten seiner Zei, mit einer Gesamtanzahl von mindestens 2000 Zeichnungen. Die übergrößte Mehrheit davon fertigte er in den Niederlanden und im deutschen Grenzgebiet an, davon sehr viele in Amsterdam und Utrecht. Jedoch im Sommer 1740 folgte er der Maas bis nach Namen (Namur) und kam dabei auch nach Maaseik. Dort machte er nicht allein die bereits bekannte Zeichnung des Eiker-Tores, oder Roermonder-Tores, wie es damals genannt wurde, sondern auch noch zwei weitere Zeichnungen, die heute in Leiden und Wien aufbewahrt werden. Eine davon ist eine besonders interessante Ansicht des Marktes, wodurch einiges bislang Bekanntes in Frage wird, das in Maaseik bis jetzt als gesichert angesehen wurden.

In diesem Vortrag wird Stan Hendrickx zunächst einen kurzen Überblick geben über die Abbildungen, die von Maaseik bis zum 19. Jahrhundert bekannt waren, um dann folgend die Zeichnungen von de Beijer im Detail zu besprechen und zum Schluss einen Versuch unternehmen, die Bedeutung für die Maaseiker Architekturgeschichte zu interpretieren.

Ort:       Aula in der Minderbroederskerk, Boomgaardstraat 10, Maaseik

Eintritt: 3 €

(übersetzt von Hermann-Josef Heinen, Historischer Verein Wegberg e.V.)

Ansicht des Maaseiker Marktes mit der Perron-Säule,
Zeichnung von Jan de Beijer aus dem Jahre 1740
Stadtansicht von Maaseik aus dem Jahre 1672, RAM Maaseik
(Bitte beachten: Blick in Richtung Süden)

So. 1. September 2019 - Maaseik Markt
Knapkoekfest in Maaseik

Zu Ehren des "Knapkoeks" - des international renommierten und authentischen Regionalprodukts - findet jährlich ein geselliges Backfest auf dem Markt statt. Neben dem "Halfvastenstoet" - dem "Mittfastenumzug" - ist dies die älteste Veranstaltung in Maaseik.

... mehr sei hier nicht verraten ... Kommen und überraschen lassen!

So. 31. März 2019 - 14:11 Uhr
Internationaler Maaseiker Halfvastenstoet / dt.: Mittfastenumzug

Die Maaseiker Karnevalsvereinigung "Het Heilig Wammes" veranstaltet auch in diesem Jahr wieder ihren traditionellen "Carnavalstoet Maaseik". Der erste Umzug fand laut "Het Heilig Wammes" 1865 statt und ist damit der älteste Karnevalsumzug in Belgien.

So. 14. Oktober 2018
Johan Tollenaere (Open Vld) wurde zum neuen Bürgermeister gewählt und am 21. Dezember in Hasselt vereidigt.
Open VlD Maaseik is de winnaar van de gemeenteraads-verkiezingen in Maaseik. Hierdoor zal de burgemeesters-post ingenomen worden door deze partij. De partij kreeg 25%van de stemmen. Lijsttrekker Johan Tollenaere van Open Vld Maaseik reageert tevreden: “We zijn erg tevreden over dit resultaat.” CD&V Maaseik is tweede geworden, met 22,7%. Op de derde plaats staat PRO3680 met 18,6%. Vierde is N-VA Maaseik met 14,9% en Vlaams Belang met 14,3%.

So. 16. September 2018 - 14:30-17:00
Historische Koetsenparade
> Bildergalerie

01.09. - 18.11.2018
Foto-Ausstellung auf dem Markt anlässlich des Ende des Ersten Weltkrieges:
"Van ontwapening naar ontwapenend"
> mehr...

17. - 18. November 2018 - Maaseik - Echt-Susteren - Selfkant
"Herdenking WO1 - van ontwapening naar ontwapenend"
Große Gedenkfeier anlässlich der Beendigung des Ersten Weltkrieges
Die Gemeinden Echt-Susteren, Maaseik und Selfkant veranstalteten am 17. und 18. November eine große Gedenkfeier anlässlich der Beendigung des Ersten Weltkrieges. Genau genommen gedachte man des Rückzugs von 70.000 bis 100.000 deutschen Soldaten von Belgien durch die neutralen Niederlande nach Deutschland.
> Fotobericht
> Pressebericht
> Bildergalerie


Zahlen und Daten

Die (belgische) Provinz Limburg mit dem Arrondissement Maaseik (in dkl-grau) und dem Gebiet der Gemeinde Maaseik (in rot)

Maaseik (limburgisch: Mezeik)
ist eine Stadt und Gemeinde
in der belgischen Provinz Limburg
mit einer Fläche von 76,91 km².
Sie hatte am 1. Januar 2017
25.187 Einwohner,
was etwa 327 pro km² entspricht.
Die Einwohner werden Maaseikenaars genannt.
Auf älteren Postkarten findet sich auch die Schreibweise Maeseyck.

Belgien mit Flandern (in dkl-grau) und der Provinz Limburg (in rot)

Administratief centrum Maaseik
Lekkerstraat 10,
3680 Maaseik
Telefoon: 089 560 560
E-mail: stad.maaseik@maaseik.be
Website: www.maaseik.be
Burgemeester: seit Dez. 2018:
Johan Tollenaere (Open Vld)
Teilgemeinden

  • Maaseik (11.161 Einwohner)

  • Neeroeteren (9.726 Einwohner)

  • Opoeteren (4.300 Einwohner)

International ist Maaseik vor allem bekannt als der mutmaßliche Geburtsorts der Gebrüder Jan en Hubert van Eyck. Auf dem Großen Markt wurde zu ihren Ehren ein Standbild errichtet


Wappen und Flagge der Stadt


Das „alte Eycke“ und das „neue Eyck“

Der Ort Maaseik ist aus dem heutigen Ortsteil Aldeneik entstanden. Archäologische Funde belegen, dass dieser Ortsteil bereits im Altertum bewohnt war. Von einem Dorf „Eycke“ war erst die Rede, nachdem die Schwestern Harlindis und Relindis dort einen Klosterorden gründen. Aus dem „Oude-Eycke“ entstand später das „Nieuwe-Eycke“. Das heutige Maaseik entwickelte sich städtisch, wogegen Aldeneik seinen dörflichen Charakter bewahrte.


Lage und Topografie

Die Stadt liegt am linken Ufer der Maas etwa 30 km nördlich von Maastricht und südlich der Maasplassen. Die Maas bildet hier die belgisch- niederländische Grenze; sie wird deshalb auch grensmaas genannt. Gegenüber auf der niederländischen Seite liegt sich das limburgische Dorf Roosteren.

Geographisch gesehen ist die Gemeinde Maaseik Teil des limburgischen Maaslandes, welches aus dem eigentlichen, 4 km breitem Maastal und den sich beiderseits gelegenen Maas-Terrassen besteht. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich das Maasbett immer weiter in östlicher Richtung verschoben, wodurch eine Reihe von meandernden Altarmen in der Landschaft zurückgeblieben ist.

Sowohl im früheren wie heutigem Maasbett findet man Kies, der in großem Maßstab gefördert wird. Bei Hochwasser wurde Sand, Lehm und Klei abgelagert. Durch den aus den Ardennen mitgeführten Kalk ist der Boden sehr fruchtbar.

Die Stadt Maaseik liegt auf einem Ausläufer der Mittelterrasse der Maas, wodurch sie relativ sicher vor Überschwemmungen war. Das Flussbett und die Mittelterrasse werden durch eine ca. 3 Meter hohe Böschung getrennt.

Durch das Gemeindegebiet Maaseik fließen drei Bäche in die Maas:
Der Bosbeek (Oeterbeek) fließt mitten durch das Gebiet und mündet bei Aldeneik.
Der Zanderbeek (oder Diepbeek) fließt im Süden durch Weiden und Äcker und mündet bei Heppeneert.
Der Witbeek fließt durch das Moor- und Naturgebiet im Norden.


Museen

Regionaal Archeologisch Museum (RAM)
Das Archäologische Museum wurde im Jahre 1987 eröffnet. Es zeigt Funde und Exponate zur Geschichte Maaseiks und des Maaslandes aus der Zeit von 70.000 Jahren v. Chr. bis zum 20. Jahrhundert. Als besonders sehenswert gelten die Exponate aus der Römerzeit.

Apotheekmuseum
Das Apothekenmuseum beherbergt das ursprüngliche Interieur der ältersten Privatapotheke Belgiens. Diese soll bereits 1695 bestanden haben. Das Gebäude wurde seit seiner Errichtung durchgehend als Apotheke genutzt, bis 1959 der letzte Apotheker G. Van Venckenray verstarb.

Schatzkammer der Sint-Catharinakerk
In der Schatzkammer wird der "Codex Eyckensis" aufbewahrt (wird zurzeit restauriert). Es handelt sich das älteste Evangeliar von Belgien aus dem 8. Jahrhundert. Desweiteren sind alte Manuskripte, Reliquienhalter und wertvolle Textilien ausgestellt.

John Selbach Museum
Es ist ein Privatmuseum in den Räumen des Minderbroedersklooster in der Boomgaardstraat. Kunst und antike Puppen werden ausgestellt.

Watermolens in het Oeterdal
Langs één van de minst vervuilde beken, de Bos- of Oeterbeek, bevinden zich 12 watermolens, alle in nog  goede tot zeer goede staat. Deze beek is  één van de rijkste, zo niet dé rijkste molendrager van de provincie. Of er nu graan wordt gemalen of hout wordt gezaagd, de molens getuigen van een roemrijk verleden en spreken zowel jong als oud aan.


Veranstaltungen

Halfvastenstoet
Der Maaseiker Mittfastenumzug ist der älteste belgische Karnevalsumzug und zieht seit 1865 jährlich durch die Innenstadt.


Knapkoekfeest
Am ersten Sonntag im September findet auf dem Marktplatz ein stimmungsvolles  Fest statt. Nach dem "Halfvastenstoet" ist es die älteste Veranstaltung in Maaseik. Dabei wird ein riesengroßer knapkoek von 3 Metern Durchmesser auf einem mobilen Holzofen gebacken. Wenn dieser knusprig gebacken ist, wird er von den "Knapkoekers" mit Holzhämmern zerkleinert und an das Publikum verteilt. Auch der Riese "Riddart" und die Vereinigung "De Knapkoekers" sind mit von der Partie.


Regionale Spezialitäten

Maaseik weist eine Reihe von kulinarischen Spezialitäten auf. Am bekanntesten ist der "knapkoek". Er hat bereits eine lange Geschichte und wird bereits 1648 in einer Stadtrechnung erwähnt. Maaseik war ein blühendes Hafenstädtchen und speziell für die Maasschiffer wurde ein sowohl nahrhafter wie haltbarer Zwieback hergestellt, den die Maasschiffer auf ihren Reisen mitnahmen. Nachdem der Hafen an Bedeutung verlor, entwickelte sich Maaseiks typischer Schiffszwieback zu einem knusperigem Gebäck und schließlich zum kulinarischen Aushängeschild der Stadt. Es handelt sich heute um ein feines Dessertgebäck: ein runder, knusperiger, mit Perlzucker bestreuter Keks. Seinen Namen verdankt der knapkoek dem knackenden Geräusch, wenn man ihn überbricht.

Zu Ehren des knapkoeks findet jedes Jahr am ersten Sonntag im September ein stimmungsvolles  Fest in Maaseik statt. Nach dem "Halvastenstoet" ist es die älteste Veranstaltung in Maaseik. Dabei wird auf einem mobilen Holzofen ein Riesen-Knapkoek von 3 Meter Durchmesser gebacken. Wenn dieser knusprig gebacken ist, wird er von den "Knapkoekers" mit Holzhämmern zerkleinert und an das Publikum verteilt. Auch der Riese "Riddart" und die Vereinigung "De Knapkoekers" sind mit von der Partie.


Andere lokale Spezialitäten sind "dikke koek, "moppen" (Plätzchen), krollemol en crèmetaart". Bekannt in der Region, jedoch nicht typisch für Maaseik ist auch "knubbelkesvlaai", auch "greumelevlaai" (Limburgse vlaai bedekt met koekkruimels) genannt.
Die Teilgemeinde Opoeteren ist bekannt für ihre Waldbeeren "de bosbessen" aus denen frische "bosbessenvlaai" und "bosbessenconfituur" von örtlichen Bäckerereien hergestellt wird und nicht zu vergessen der "bosbessenlikeur 't Oterke".

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Capucienenstraat

Bosstraat
De Knapkoekers
7 - De Verkeerde Werelt
17 - Int Moelevelt
21- Het Stenen Huis
56-58 - Den Eyckenboom

Boomgaardstraat
18-Minderbroederkerk

Kleine Kerkstraat

Grote Kerkstraat

Bleumerstraat
29 - In den Appel
47 - De Gapers
77 - De Drie Marien

Marktstraat

Eickerstraat

Markt
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RAM

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Walstraat

Vullerstraat

Everstraat

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Historischer Verein Wegberg e.V. - 2017 - Letzte Änderung: 09.03.2019

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