lvr-abr-fdm-2017 - Historischer Verein Wegberg

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Archäologie im Historischen Verein Wegberg

LVR-Amt für Bodendenkmal-
pflege im Rheinland
LVR-LandesMuseum Bonn

LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Fund des Monats Januar 2017
Streitaxt aus Felsgestein
Streitäxte aus Felsgestein gehören zu den selteneren Funden im Rheinland. Umso erfreulicher ist der hier präsentierte Neufund aus Hamminkeln-Dingden, Kreis Wesel. > mehr...

Die Streitaxt - eine Leihgabe des Heimatvereins Dingden - ist im Januar 2017 im Foyer des LVR-LandesMuseums Bonn als Fund des Monats ausgestellt. Foto: Jürgen Vogel, LVR-LMB

LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Fund des Monats Februar 2017
Archäologische Rarität:
Ein Weihebezirk der Benefiziarier in Aachen  
In der Aachener Altstadt wurde 2016 bei Kanalsanierungsarbeiten eine sensationelle Entdeckung gemacht: ein Weihebezirk der Benefiziarier. Diese höhergestellten römischen Soldaten übten Verwaltungsaufgaben aus oder dienten im Stab des Statthalters. Foto: Andreas Staub, Stadt Aachen > mehr...
Lesen Sie auch den Pressebericht AZ/AN vom 02.12.2016:
"Faszinierende Funde aus dem 2. und 3. Jahrhundert" > mehr...

LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Fund des Monats März 2017
Säureflaschenstöpsel von der Alaunhütte
Auf den Höhen des Ennert, des nördlichen Ausläufers des Sieben- gebirges östlich von Bonn, befand sich im 19. Jahrhundert ein bedeutendes Industrierevier, dessen Spuren heute fast vollständig unter Wald verschwunden sind. > mehr...
Foto: Jürgen Vogel / LVR-LMB

LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Fund des Monats April 2017
Sie kamen aus dem hohen Norden - Altsteinzeitliche Jäger
am Rhein bei Dormagen-Nievenheim ca. 9700–9500 v. Chr.

Ausgerechnet bei der Erweiterung des Rastplatzes Nievenheim-Ost an der A 57 in Dormagen fanden sich die Überreste eines deutlich älteren steinzeitlichen Lagerplatzes. Die späteiszeitlichen Jäger und Sammler hatten hier in der Übergangsphase von der letzten Kalt- zur heutigen Warmzeit gerastet und gearbeitet. > mehr...
Foto: Martin Heinen / artemus GmbH, Frechen

LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Fund des Monats Mai 2017
Fragmente keltischer Kriegsfanfaren
Manchmal schlummern selbst besondere archäologische Funde unerkannt im Archiv eines Museums. So war es auch im Falle der bereits 1854 entdeckten Teile von carnyx-Trompeten der jüngeren Latènezeit (2./1. Jahrhundert v. Chr.) Der Fundort ist Abentheuer, Landkreis Birkenfeld, Rheinland-Pfalz. > mehr...
Foto: Jürgen Vogel, LVR-LandesMuseum Bonn

LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Fund des Monats Juni 2017
Millionen Jahre alte Früchte und Samen
Erstaunliche Funde wurden im Braunkohletagebau Inden – zwischen Eschweiler und Jülich – gemacht: Millionen Jahre alte Früchte und Samen einer sog. Mastixiodeen-Flora. > mehr...

LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Fund des Monats Juli 2017
Tiefer Sturz eines Jupiters
Bei der Ausgrabung eines Steinbrunnens in einem römerzeitlichen Landgut im Tagebau Hambach, nahe Elsdorf, stießen Archäologen auf eine noch 53 cm hohe Kalksteinskulptur: Ein thronender Jupiter, der einst die Bekrönung einer Jupitersäule darstellte. Wie üblich ruht der Göttervater auf einem Sitzkissen. Die Skulptur ist unvollständig erhalten, Kopf und Arme fehlen. > mehr...

LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Fund des Monats August 2017
Ungewöhnliche Beigabenvielfalt

Im Vorfeld des Tagebaus Inden wurde das bislang größte früheisenzeitliche Brandgräberfeld des Rheinlands mit über 550 Bestattungen entdeckt. Neben zumeist einfachen, lediglich mit einer Deckschale oder einem Miniaturgefäß versehenen Urnengräbern fielen einige Bestattungen durch eine für das Rheinland ungewöhnliche Ausstattung auf. > mehr...

LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Fund des Monats September 2017
Schatz im Schutt

Im Vorfeld des Braunkohleabbaus (Tagebau Garzweiler) wurde das ehemalige Rittergut Haus Palant in Erkelenz-Borschemich ausgegraben. Aus dessen Historie war bekannt, dass es 1886 gleich zweimal im Zuge der Wirren des Truchsessischen Krieges (1583-1588) überfallen, geplündert und teilzerstört wurde. So war es nicht verwunderlich, dass während der archäologischen Untersuchungen im Graben, der das Herrenhaus umgab, Spuren und Funde dieser zerstörerischen Ereignisse entdeckt wurden. Auch das hier gezeigte Silberdöschen lag in einer solchen Zerstörungsschicht. > mehr...

LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Fund des Monats Oktober 2017
Trillern auf dem Rittergut

Bei Ausgrabungen im Vorfeld des Braunkohlenabbaus (Tagebau Garzweiler) am ehemaligen Rittergut Haus Palant in Erkelenz-Borschemich konnten zahlreiche Funde des 16. Jahrhunderts aus den Verfüllschichten des Grabens geborgen werden, der das Herrenhaus umgab. Unter den vorwiegend keramischen Funden waren auch die beiden vollständig erhaltenen Trillerpfeifchen.
Eines davon ist in Form eines Narrenkopfes (Eulenspiegel) gestaltet und besteht aus grauem salzglasierten Steinzeug. Aufgrund nahezu identischer Vergleichsfunde lässt es sich Werkstätten im bekannten Töpferzentrum Raeren (Belgien) zuordnen. Das zweite Stück in Vogelgestalt stellt eine Eule dar. Es besteht aus polychrom glasierter gelber Irdenware. Wo es gefertigt wurde, ist ungewiss.
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LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Fund des Monats November 2017
Relikte einer Flut – Holzfunde aus der Erftaue
In der Erftaue östlich des Grevenbroicher Schlosses wurden bei Ausgrabungen die Überreste mehrerer mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Uferbefestigungen freigelegt. Im Feuchtbodenmilieu haben sich große Mengen an spätmittelalterlichen Gründungspfählen und Konstruktionshölzern erhalten. Nachgewiesen sind Teile einer Spundwand und das Fragment einer Faschine in Form eines Flechtwerks. Einige Elemente der Spundwand konnten dendrochronologisch in das erste Quartal des 14. Jahrhunderts datiert werden. > mehr...

Der Augenarztstempel
Foto: J. Vogel, LMB

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LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Fund des Monats Dezember 2017
Das Grab eines römischen Augenarztes
Im Gräberfeld des römischen Landgutes (Villa Rustica) von Elsdorf- Heppendorf wurde im Vorfeld des Braunkohleabbaus (Tagebau Hambach) eine besondere Bestattung entdeckt: das Grab eines Augenarztes, wie der beigegebene Arztstempel belegt.
Dieser zweifellos außergewöhnliche Stempel weist zwei Namen auf. Der erste Name, Gaius Claudius Primus, wurde etwas nachlässig in Klarschrift auf der glatten Oberfläche eingeritzt (C CL PRI).
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Archäologie

 
 

Historischer Verein Wegberg e.V. - 23.10.2016 - Letzte Änderung: 20.02.2018

 
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