Winterwanderung nach Uevekoven - Fotobericht von Hermann-Josef Heinen - Historischer Verein Wegberg

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Aktivitäten


Samstag, 15.02.2014 - Wegberg-Uevekoven
"Winterwanderung nach Uevekoven"

Rund 50 Mitglieder und Freunde des Historischen Vereins Wegberg hatten sich gegen 13 Uhr an der Wegberger Mühle eingefunden, um an der Winterwanderung des Vereins teilzunehmen. Vorsitzender Karl Küppers führte die Gruppe in Richtung Uevekoven.

Noch in Wegberg ging es vorbei am Rochus-Bildstock. Günter Kaisers erklärte die geschichtlichen Hintergründe.

Am Uevekovener Wasserturm angekommen, wurde die Gruppe von Architekt Norbert Kostka begrüßt und willkommen geheißen. Mit großem Interesse verfolgten die Besucher die Ausführungen des Eigentümers zu seinem Wasserturm. Dann ging es hinauf in den stillgelegten Wasserbehälter, wo Colin Goldie, Flötenbauer aus Rath-Anhoven, mit seinem Flötenspiel für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgte.

Es ging weiter zur Barbara-Kapelle. Dort berichtete René Brockers von deren Entstehungsgeschichte. Eine erste Kapelle war bereits 1682 errichtet worden. Die jetzige Kapelle wurde in den Jahren 1903/04 nach Plänen des Dombaumeisters Franz Statz aus Köln im neugotischen Stil errichtet. Im Jahre 1920 folgte eine Renovierung. Im Jahre 1940 wurde eine Glocke beschlagnahmt und 1944 wurde die Kapelle bei einem Orkan beschädigt: Der Turm stürzte ein. Die Familie Schmitz aus Uevekoven stiftete zum Andenken an ihren in Russland gefallenen Sohn eine neue Glocke und das Holz für einen neuen Turm.



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Dritte Station der Winterwanderung war das Kreiswasserwerk, wo sich die Teilnehmer mit Kaffee und Kuchen eine Stärkung gönnen konnten.

 
 

Werner Zohren, Bereichleiter Wasserversorgung, erläuterte zunächst mit vielen Bildern und Diagrammen die vielfältigen Aufgaben des Kreiswasserwerkes. Anschließend führte er die Besucher über das Gelände, wo die Stationen der Wasseraufbereitung vom gepumpten Wasser bis zum Reinwasser verfolgt werden konnten.

 
 
 
 

Mit "Wasser ist das bestkontrollierte Lebensmittel" betonte Werner Zohren die hohe Qualität des Produkts. Tägliche Untersuchungen im eigenen Labor garantieren den einzuhaltenden Standard. Werner Zohren freute sich über den großen Zuspruch und die vielen Fragen, die von einem lebhaftem Interesse zeugten.

Hermann-Josef Heinen (HVW) - Fotos: Heinz Eßer (HVW)

 
 
 
 
 
 
 
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