Bildvortrag "Wegberg im Wandel" von Thomas Düren am 25.09.2013 - Historischer Verein Wegberg

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Aktivitäten


Mittwoch, 25.09.2013 - Wegberger Mühle
"Wegberg im Wandel - 40 Jahre Stadt Wegberg"
Bildvortrag von Stadtarchivar Thomas Düren

RHEINISCHE POST
FREITAG, 27. SEPTEMBER 2013

„Alt-Wegberg erscheint in neuem Licht"

Thomas Düren hatte gemeinsam mit dem Historischen Verein Wegberg zum Bildvortrag „Wegberg im Wandel“ in die Wegberger Mühle eingeladen. 70 Besucher erfreuten sich an Bildmaterial, das sie teils noch nie gesehen hatten.
VON HANS GROOB

Wegberg - Treffender hätte der Titel zum Bildvortrag, den Stadtarchivar Thomas Düren in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Wegberg zum 40 Jubiläum der Verleihung der Stadtrechte aufgelegt hatte und in der Wegberger Mühle präsentiere, nicht sein können: Wegberg im Wandel. Mehrfach ging erstauntes Raunen durch die Reihen der fast 70 Besucher, die sich an Fotomaterial erfreuten, dass sie teils noch nie gesehen hatten.
  Ehe Thomas Düren jedoch in den vergleichenden und sich steigernden Wandel einsteig, sparte er nicht mit historisch relevanten Daten und Bildmarterial. Mit Amtskette sah man Professor Mathias Seckler (Bürgermeister der Kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1972) und Dr. Karl Fell (Bürgermeister bei der Verleihung der Stadtrechte am 5. Juni 1973). Bernd-Josef Sieben („Siebes Bär“) wurde am 1. Juli 1973 neuer Stadtdirektor von Wegberg und damit Nachfolger von Josef Karduck, der von 1950 bis 1973 als Gemeindedirektor wirkte. Karduck erhielt am 12. September 1973 die erste Ehrenbürgerurkunde der jungen Stadt. Erster Ehrenbürger der Gemeinde Wegberg war im Rahmen der 1000-Jahrfeier im Mai 1970 Altbürgermeister Wilhelm Hermanns geworden.

Der Wegberger Marktplatz und die Hauptstraße vor dem II. Weltkrieg. Im Hintergrund Mitte das alte Rathaus, das im Krieg durch Bomben zerstört und später abgerissen wurde.

FOTO: ANSICHTSKARTE AUS DER SAMMLUNG MANFRED LANGELA

  Fotodokumente aus der Luft waren Zeugnis der Überschaubarkeit Wegbergs, was sich durch die Kommunale Neugliederung schlagartig änderte - die Fläche (50 Quadratkilometer) vergrößerte sich um 35 und die Einwohnerzahl stieg von 16000 auf 23500 (aktuell übrigens 29000). Wegberg steckte voll im Wandel. Ein Paradebeispiel ist die in Bildern dokumentierte Hauptstraße: 1910 noch mit Wasserpumpe, 1930 mit Altem Rathaus, 1957 dann ohne Rathaus (im Krieg zerstört), 1960, 1965 und 1970 mit zunehmendem Verkehrsaufkommen. Die Autos trugen auch in Wegberg ausschließlich ERK-Kennzeichen, die ja seit einigen Wochen bei Nostalgikern eine Renaissance erleben. 1987 sah man die Hauptstraße kurz vor dem Umbau, der bis 1988 lief mit der Eröffnung am neu gestalteten Brunnen durch Bürgermeister Fritz Jakobs.
 Ansichten verschiedener Schulgebäude und die Errichtung des Schul- und Sportzentrums (Einweihung 1976) an der Maaseiker Straße weckten so manche Erinnerung, bevor Archivar Düren seine visuelle Reise durch die Stadtteile antrat:
Harbeck, Beeck, Beecker Wald (mit damals futuristische Bauweise), Rath-Anhoven, Uevekoven (mit damals noch intakten Ringofenziegeleien). Das Foto aus dem Jahre 1955 mit dem Tüschenbroicher Freibad war bestimmt ein Highlight, weshalb zu vermuten ist, dass wohl jeder Wegberger irgendwann dort „gebadet“ hat. Der „Flug“ über die Stadt führte über Rickelrath (Schuleinweihung), Schwaam, Merbeck, Klinkum, Arsbeck (Raky-Schlösschen), Dalheim (Grenzbahnhof) nach Wildenrath, wo 1956 Sir Winston Churchill auf dem Weg zur Verleihung des Karlspreises in Aachen gelandet war.
  Nach mehr als einer Stunde wieder in der Gegenwart zurück, bescheinigten Bürgermeister Reinhold Pillich und Karl Küppers, der Vorsitzender des Historischen Vereins, aber auch anerkennender Beifall der Besucher, Archivar Thomas Düren eine Punktlandung.



>>> zur Übersicht Veranstaltungen 2013

>>> zur Übersicht Presseberichte 2013

 
 
 
 
 
 
 
 
Suche 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü