Verein stemmt viele Aufgaben - Nicole Peters - RP - Foto Jürgen Laaser - Historischer Verein Wegberg

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Sonntag, 06.11.2011 - Wegberger Mühle
Tag der offenen Tür des Historischen Vereins

Rheinische Post
MONTAG, 07. SEPTEMBER 2011

Verein stemmt viele Aufgaben
Der Historische Verein Wegberg stellte an einem Tag der offenen Tür nicht nur neue Literatur – "Vertriebene in Wegberg", "Berker Bote" und "Wegberg unterwegs" vor –, sondern auch die neu eingerichtete Bibliothek.
VON NICOLE PETERS

"Vertriebene in Wegberg" - das neue Buch des Historischen Vereins wurde vorgestellt (v.l.): Thomas Düren (Schriftführer), Bürgermeister Reinhold Pillich, Autor Hans Joachim Haude und Karl Küppers (Vorsitzender).

RP-FOTO: JÜRGEN LAASER

WEGBERG Den Tag der offenen Tür nutzte Vorsitzender Karl Küppers, um auf die Geschichte des Historischen Vereins Wegberg zurückzublicken – die neu eingerichtete Bibliothek, die voraussichtlich im Januar öffnen wird, stellte der Verein gestern zudem vor.
    Aufgabenfelder des Vereins sind vor allem Ahnen- und Familienforschung, Archäologie, Bibliothek, Foto- und Postkartensammlung, Mundartpflege sowie Ausstellungen, Publikationen und Führungen zur Ortsgeschichte. "Mit dem 'Spiering'schen Archiv' fing alles an, und nun ist der Verein nach 21 Jahren in der Wegberger Mühle angekommen", sagte Küppers. Unter den Vorsitzenden Hans Langerbeins und Dietmar Schmitz sei der Verein über die Stadtgrenzen hinaus bekanntgeworden – Küppers hat im März das Amt übernommen.

"Visitenkarte der Stadt"
    Bürgermeister Reinhold Pillich hob hervor, dass der Historische Verein mehr als nur ein Verein sei, da er die Zusammenarbeit mit anderen, so auch der Stadt, pflege. Durch Aktivitäten mit den Partnerstädten Echt und Maaseik oder die Nachtwanderungen sei er eine Art "Visitenkarte der Stadt" geworden.
    Schriftführer Thomas Düren stellte die aktuelle Errungenschaft in Sachen Bücher vor. Das Werk "Vertriebene in Wegberg" vom anwesenden Autor Hans Joachim Haude gebe einen kleinen Rückblick in die Geschichte der Stadt, vor allem ab der zweiten Hälfte der 1940er Jahre. Haude habe die Reibungen innerhalb der Bevölkerung um knappen Wohnraum und Arbeitsplätze differenziert und gut beschrieben und die örtlichen Verhältnisse in einen größeren Zusammenhang gestellt. Das Buch, das mit Unterstützung von Designer Michael Körner erstellt wurde, sei für alle Wegberger von Interesse.
    Die aktuelle Ausgabe des "Berker Boten", der im DIN-A4-Format erscheint, stellte Redaktionsleiter Klaus Kawasch vor. Thematisch liegt der Schwerpunkt der Reihe auf Aktuellem: So sind "60 Jahre Ehrenmal für Gefallene in Wegberg" und "40 Jahre Städtepartnerschaft Echt und Maaseik" enthalten, zudem wird die Vereinsstruktur ausführlich vorgestellt. Und für die neue Ausgabe "Wegberg unterwegs – Mit dem Rad in Rath, um Rath und um Rath herum" hat Hermann Josef Heinen Informationen zu Schule, Gedenkkreuz, Ortsgeschichte und Kirche in und um Rath-Anhoven zusammengestellt.
    Auf die neue Bibliothek ging Klaus Bürger, der mit Ehefrau Renate, Hans und Marita Langerbeins, Anita und Peter Ullmann an der Errichtung seit Januar arbeitet, ein. Vom Bestand von 9000 Büchern, Heften und Lektüren fand rund die Hälfte in Regalen auf der Empore der Wegberger Mühle ihren Platz.


 
 

Historischer Verein Wegberg e.V.

 
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